Zigaretten und andere Tabakprodukte gehören zu den häufigsten Ursachen für gelbe, braune und manchmal fast schwarze Verfärbungen der Zähne. Mit der Zeit bleiben diese Verfärbungen nicht nur auf der Oberfläche, sondern können sich auch in der Schmelzstruktur festsetzen und das Erscheinungsbild des Lächelns deutlich beeinträchtigen. Die gute Nachricht: Ein großer Teil davon lässt sich mit professionellen Methoden verringern. Wer den Ablauf beim Bleaching von Raucherverfärbungen kennt und weiß, was für den Erhalt des Ergebnisses nötig ist, kann mit realistischen Erwartungen die richtigen Schritte gehen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul bieten wir individuelle Lösungen für tabakbedingte Verfärbungen.
Wie verfärbt Rauchen die Zähne?
Teer und Nikotin aus dem Zigarettenrauch haften an der Zahnoberfläche und führen zu Farbveränderungen. Nikotin selbst ist farblos, wird aber bei Kontakt mit Sauerstoff gelblich. Teer ist die Hauptquelle dunkelbrauner bis schwarzer Verfärbungen. Mit der Zeit dringen diese Stoffe in mikroskopisch kleine Poren der Schmelzoberfläche ein und werden dauerhafter. Zudem fördert Rauchen Zahnstein und Zahnfleischerkrankungen, was die Zähne zusätzlich dunkler wirken lässt.
Shisha und andere Tabakprodukte
Auch Shisha, Zigarren, Pfeife und Kautabak verursachen ähnliche Verfärbungen. Shisha kann wegen der langen und intensiven Rauchexposition ausgeprägte Verfärbungen hervorrufen.
E-Zigaretten
Da E-Zigaretten keinen Teer enthalten, verursachen sie womöglich weniger Verfärbungen als herkömmliche Zigaretten. Nikotinhaltige Produkte können aber dennoch gelbliche Farbveränderungen bewirken und durch Effekte wie Mundtrockenheit die Zahn- und Zahnfleischgesundheit beeinträchtigen.
Wie lassen sich Raucherverfärbungen entfernen?
Professionelle Reinigung und Politur
Der erste Schritt ist die professionelle Entfernung von Zahnstein und Oberflächenverfärbungen. Mit Zahnsteinentfernung, Politur und Pulverstrahlreinigung (Air-Polishing) lässt sich ein großer Teil der Oberflächenverfärbungen entfernen. Bei manchen Patientinnen und Patienten bringt schon das einen deutlichen Unterschied.
Bleaching
Für Verfärbungen, die nach der Reinigung bleiben und sich im Schmelz festgesetzt haben, kommen In-Office-, Home- oder kombiniertes Bleaching infrage. Bei langjährigen Raucherinnen und Rauchern kann das Bleaching wegen tiefer Verfärbungen länger dauern oder mehrere Sitzungen erfordern.
Ästhetische Restaurationen
Bei Verfärbungen, die nicht auf Bleaching ansprechen oder mit Abnutzung und strukturellen Problemen der Zähne einhergehen, kommen Optionen wie Bonding oder Veneers infrage.
Welche Methoden eingesetzt werden, legt Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt je nach Tiefe der Verfärbungen und Allgemeinzustand der Zähne fest.
Beurteilung vor dem Bleaching
Bei Raucherinnen und Rauchern sind Zahnfleischerkrankungen häufiger, und ihre Anzeichen können durch das Rauchen weniger auffällig sein. Deshalb ist eine eingehende Beurteilung der Zahnfleischgesundheit vor dem Bleaching wichtig. Zudem wird die Mundschleimhaut insgesamt kontrolliert, denn Rauchen ist auch ein Risikofaktor für verschiedene Gewebeveränderungen im Mund.
Diese Beurteilung trägt auch zu einer sicheren Planung des Bleachings bei.
Was passiert, wenn weiter geraucht wird?
Wer nach dem Bleaching weiter raucht, muss damit rechnen, dass sich die Zähne rasch wieder verfärben. Besonders unmittelbar nach dem Bleaching können die Zähne empfindlicher für Farbstoffe sein; in dieser Zeit wird dringend empfohlen, nicht zu rauchen. Wer weiter raucht, braucht für den Erhalt der Aufhellung womöglich häufiger professionelle Reinigungen und Auffrischungen.
Werden die Zähne nach dem Rauchstopp weißer?
Ein Rauchstopp verhindert neue Verfärbungen; bestehende verschwinden aber nicht von selbst. Mit professioneller Reinigung und bei Bedarf Bleaching lässt sich die Zahnfarbe deutlich aufhellen. Ein Bleaching nach dem Rauchstopp hält zudem viel länger. Außerdem wirkt sich der Rauchstopp positiv auf die Zahnfleisch- und Allgemeingesundheit aus.
So bleibt das Weiß erhalten
- Rauchen aufgeben oder reduzieren: der wirksamste Schritt für den Erhalt der Aufhellung.
- Regelmäßig putzen: Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen und die Zwischenräume reinigen.
- Professionelle Reinigung: In regelmäßigen Abständen Zahnstein entfernen und polieren lassen.
- Andere färbende Stoffe einschränken: Auch Tee und Kaffee verstärken zusammen mit dem Rauchen die Verfärbungen.
- Auffrischung: Auf zahnärztliche Empfehlung sind regelmäßige Auffrischungen möglich.
Bei Raucherinnen und Rauchern ist die regelmäßige Kontrolle der Mundgesundheit auch wichtig, um Zahnfleischerkrankungen und andere Veränderungen der Mundschleimhaut früh zu erkennen.
Unterstützung beim Rauchstopp
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, findet in Deutschland Unterstützung beim kostenlosen Rauchfrei-Telefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (0800 8 31 31 31) sowie bei Ärztinnen, Ärzten und Krankenkassen. Ein weißes Lächeln als ästhetisches Ziel kann für viele eine starke Motivation zum Rauchstopp sein.
Häufig gestellte Fragen
Zuerst erfolgen eine professionelle Reinigung und Politur; bei verbleibenden Verfärbungen kann gebleacht werden.
In vielen Fällen werden sie deutlich schwächer; bei langjährigem Rauchen können mehr Sitzungen nötig sein.
Neue Verfärbungen entstehen nicht mehr; für bestehende Flecken sind Reinigung und Bleaching nötig.
Ja. Durch die intensive Rauchbelastung kann es zu deutlichen Verfärbungen kommen.
Das wird nicht empfohlen; vor allem in den ersten Tagen beeinträchtigt Rauchen das Ergebnis schnell.
Ein Lächeln ohne Tabakverfärbungen ist möglich.
Kontaktieren Sie uns für einen Termin, um die passenden Reinigungs- und Bleaching-Optionen für Ihre Raucherverfärbungen kennenzulernen. Erstellen wir Ihren individuellen Plan in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Unterstützung beim Rauchstopp erhalten Sie unter anderem beim Rauchfrei-Telefon (0800 8 31 31 31) oder in Ihrer hausärztlichen Praxis.


