Intraoralscanner

Zahnabnutzung mit Scandaten verfolgen: Stillen Substanzverlust früh erkennen mit DijiDent in der Türkei

Zahnabnutzung macht sich nicht wie Karies durch plötzliche Schmerzen bemerkbar. Sie ist ein stiller, sich über Jahre erstreckender und irreversibler Verlust. Die meisten Patienten bemerken sie erst, wenn ihre Zähne deutlich kürzer geworden sind, Empfindlichkeiten auftreten oder Versorgungen häufig brechen. Die Verlaufskontrolle bei Zahnabnutzung muss dank digitalem Scan heute nicht mehr auf Schätzungen beruhen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul verfolgen wir diesen Verlust zahlenmäßig und erstellen einen Plan, der an der Ursache ansetzt.

Die wichtigsten Ursachen von Abnutzung

  • Zähnepressen und -knirschen (Bruxismus): Die übermäßige Kraft, vor allem im Schlaf, flacht die Kauflächen ab.
  • Säureeinwirkung (Erosion): Säurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte, Reflux oder häufiges Erbrechen können den Zahnschmelz auflösen.
  • Falsches Putzen (Abrasion): Harte Bürsten und zu viel Druck können am Zahnfleischrand keilförmige Defekte verursachen.
  • Störungen der Okklusion: Treffen bestimmte Zähne zu früh aufeinander, steigt dort die Belastung.
  • Berufliche und gewohnheitsbedingte Faktoren: Nägelkauen, auf Stiften kauen, Eiswürfel zerbeißen.

Meist spielt nicht eine einzelne Ursache, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren eine Rolle. Der Behandlungsplan beginnt daher mit der Ursachenklärung.

Wie verändert der digitale Scan die Verlaufskontrolle?

Klassisch beurteilt der Zahnarzt die Abnutzung mit dem Auge und dokumentiert sie mit Fotos. Das zeigt, dass Abnutzung vorliegt, aber nicht, wie schnell sie fortschreitet. Der digitale Scan ermöglicht es dagegen, zwei zu unterschiedlichen Zeitpunkten erstellte Modelle zu überlagern. Die Software stellt den Unterschied zwischen beiden Oberflächen als Farbskala dar und beziffert den Verlust.

Klinisch ist das sehr bedeutsam. Zeigt sich zwischen zwei Scans im Abstand eines Jahres ein deutlicher Verlust, ist der Prozess aktiv, und Schutzmaßnahmen sollten ohne Verzögerung ergriffen werden. Ist der Verlust zum Stillstand gekommen, zeigt das, dass die Maßnahmen wirken. Außerdem hilft dieser visuelle Vergleich dem Patienten, seine Situation zu verstehen: Die Veränderung an den eigenen Zähnen zu sehen, statt nur eine abstrakte Warnung zu hören, unterstützt eine Verhaltensänderung.

Ist Abnutzung umkehrbar?

Nein. Verlorener Zahnschmelz bildet sich nicht neu. Das eigentliche Ziel ist daher nicht, den Verlust rückgängig zu machen, sondern sein Fortschreiten zu stoppen. Bei fortgeschrittener Abnutzung lässt sich die verlorene Substanz mit restaurativen Verfahren wieder aufbauen; ein frühes Eingreifen bedeutet jedoch immer eine weniger umfangreiche Behandlung.

Die Art der Abnutzung unterscheiden

Der Behandlungsplan richtet sich nach der Art der Abnutzung. Verlust durch Zähnepressen zeigt sich meist als Abflachung der Kauflächen und der Schneidekanten der Frontzähne. Bei säurebedingter Erosion wirkt der Schmelz matt und abgerundet; typisch ist, dass Füllungen über das Zahnniveau herausragen. Putzbedingter Verlust erzeugt am Zahnfleischrand scharfkantige, keilförmige Defekte. Diese Unterscheidung ist Voraussetzung für die Wahl der richtigen Maßnahme.

Der Weg zum Schutz

Das Vorgehen richtet sich nach der Ursache. Sind die Anzeichen für Zähnepressen deutlich, wird eine individuelle Aufbissschiene in Betracht gezogen. Liegt Säureeinwirkung vor, werden die Ernährungsgewohnheiten überprüft, und bei Verdacht auf Reflux erfolgt eine Überweisung an den entsprechenden Facharzt. Die Putztechnik wird korrigiert, eine weiche Bürste empfohlen und erklärt, dass man nach säurehaltigen Speisen nicht sofort putzen sollte. Bestehen Störungen der Okklusion, wird deren Korrektur Teil des Plans.

Der Unterschied eines frühen Eingreifens

Wird Abnutzung früh erkannt, lässt sie sich mit Schutzmaßnahmen und kleinen Versorgungen in den Griff bekommen. In fortgeschrittenen Stadien kann es nötig sein, die verlorene Bisshöhe wiederherzustellen – eine langwierige Behandlung, die viele Zähne umfasst. Genau hier liegt der Wert der Verlaufskontrolle: Einen kleinen Verlust zu bemerken, kann eine große Behandlung verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Abgeflachte Schneidekanten der Frontzähne, abgetragene Höcker auf den Kauflächen und ein gelblicheres Aussehen der Zähne können Anzeichen sein. Eine sichere Beurteilung erfolgt durch eine Untersuchung.

In der Regel in bestimmten Abständen. Die Häufigkeit legt Ihr Zahnarzt je nach Geschwindigkeit und Ursache der Abnutzung fest.

Nein. Da es sich um ein optisches Verfahren handelt, kann er zur Verlaufskontrolle so oft wie nötig wiederholt werden.

Sie hilft, die Zähne zu schützen und die Belastung zu verringern; die Gewohnheit selbst beseitigt sie jedoch nicht. Auch Stressbewältigung und andere Faktoren werden beurteilt.

Abnutzung kann eine der Ursachen sein. Für eine differenzierte Beurteilung ist eine Untersuchung erforderlich.

Verlorener Zahnschmelz kommt nicht zurück, aber sein Fortschreiten lässt sich aufhalten.

Wenn Sie kürzer werdende Zähne, Empfindlichkeit oder Zähnepressen vermuten, schieben Sie die Untersuchung nicht auf. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik die Ursache der Abnutzung bestimmen und einen Schutzplan erstellen.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Ursache der Abnutzung und Behandlungsplan legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.