Der häufigste Grund, warum Erwachsene eine kieferorthopädische Behandlung aufschieben, ist die Sichtbarkeit. Aus beruflichen, gesellschaftlichen oder persönlichen Gründen möchten viele keine Metallbrackets tragen.
Der Scanprozess bei der Aligner-Behandlung: Digitale Kieferorthopädie mit DijiDent in der Türkei
Was an der Aligner-Behandlung am meisten fasziniert, ist, dass man das Ergebnis schon vor Behandlungsbeginn am Bildschirm sehen kann. Was diese Simulation bedeutet, wird jedoch häufig missverstanden. Der Scanprozess für Aligner ist keine reine Visualisierung, sondern ein Plan, der die biologischen Grenzen der Behandlung berücksichtigt. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul legen wir bei dieser Behandlung Wert auf realistische Ziele.
Wie läuft der Prozess ab?
1. Kieferorthopädische Untersuchung
Zuerst wird geprüft, ob Aligner für Ihren Fall geeignet sind. Zahnfleischgesundheit, Karies, Biss und Kieferrelation werden untersucht. Liegen eine Parodontitis oder unbehandelte Karies vor, werden diese zuerst behandelt.
2. Erfassung der Unterlagen
Digitaler Scan, Fotos und die nötigen Röntgenaufnahmen werden angefertigt. Der Scan dient hier nicht nur als Abdruck, sondern ist die Datengrundlage des Behandlungsplans.
3. Erstellung des Plans
Ihr Zahnarzt legt fest, in welcher Reihenfolge und wie weit sich die Zähne bewegen sollen. Jeder Aligner ist so gestaltet, dass er die Zähne um einen begrenzten Betrag bewegt; die Summe dieser Bewegungen ergibt die Zielstellung.
4. Besprechung der Simulation
Vor der Freigabe wird der Plan mit Ihnen besprochen. Punkte, die nicht Ihren Erwartungen entsprechen, werden in dieser Phase geklärt.
5. Herstellung und Übergabe
Die Aligner werden gefertigt, die erste Passung wird geprüft, und Sie erhalten die Tragehinweise.
6. Kontrollen
In bestimmten Abständen wird kontrolliert; bei Bedarf wird ein Zwischenscan gemacht und der Plan angepasst.
Wie realistisch ist die Simulation?
Hier ist Offenheit wichtig. Die Simulation zeigt das geplante Ziel; sie ist kein garantiertes Ergebnis. Auf dem Bildschirm lassen sich Zähne beliebig bewegen, im Mund folgt die Bewegung jedoch biologischen Regeln. Knochenstruktur, Wurzelform, Zahnfleischunterstützung und die Tragezeit der Aligner beeinflussen das Ergebnis direkt. Das Bild auf dem Bildschirm sollte daher nicht als Vertrag, sondern als angestrebte Richtung verstanden werden.
Was sind Attachments?
Damit bestimmte Zahnbewegungen gelingen, werden kleine Erhebungen aus Komposit auf die Zähne geklebt. Sie helfen dem Aligner, den Zahn zu greifen und die Kraft in die richtige Richtung zu übertragen. Am Ende der Behandlung werden sie entfernt. Welche Zähne Attachments brauchen, wird bei der Planung am digitalen Modell festgelegt.
Der Wechselrhythmus der Aligner
Jeder Aligner wird nach einer bestimmten Tragezeit durch den nächsten ersetzt. Dieser Zeitplan ist nicht willkürlich, sondern richtet sich nach der biologischen Zeit, die ein Zahn braucht, um sich im Knochen zu bewegen. Ein früherer Wechsel beschleunigt die Bewegung nicht; im Gegenteil kann er dazu führen, dass der Aligner den Zahn nicht vollständig greift und die Behandlung vom Plan abweicht. Den von Ihrem Zahnarzt festgelegten Zeitplan einzuhalten, gehört deshalb zu den Grundregeln der Behandlung.
Der wichtigste Erfolgsfaktor
Bei Alignern ist die Disziplin beim Tragen entscheidend. Da die Aligner herausnehmbar sind, ist das System nicht ständig im Mund; wird die vom Zahnarzt vorgegebene tägliche Tragezeit nicht eingehalten, bewegen sich die Zähne langsamer als geplant und die Behandlung dauert länger. In unserer Klinik sagen wir das von Anfang an, denn die Entscheidung für die Behandlung sollte bewusst fallen. Wenn Sie einen vollen Terminkalender haben und regelmäßiges Tragen für schwierig halten, kann eine feste Zahnspange die passendere Option sein.
Mundhygiene während der Behandlung
Da die Aligner die Zähne bedecken, bleiben Speisereste und Zucker lange mit der Zahnoberfläche in Kontakt, wenn vor dem Einsetzen nicht geputzt wird. Das erhöht das Kariesrisiko deutlich. Putzen Sie deshalb nach jeder Mahlzeit die Zähne und reinigen Sie auch die Aligner regelmäßig. Dass Aligner unsichtbar sind, heißt nicht, dass sie keine Pflege brauchen.
Lässt sich jeder Fall mit Alignern behandeln?
Nein. Bei komplexen Wurzelbewegungen, deutlichen skelettalen Fehlstellungen und manchen schwierigen Fällen können eine feste Zahnspange oder kombinierte Verfahren besser geeignet sein. Nach der Untersuchung sagen wir Ihnen offen, welche Methode für Ihren Fall treffsicherer ist.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Sie zeigt das angestrebte Ergebnis; ob es erreicht wird, hängt von der biologischen Reaktion und der Tragedisziplin ab.
Die Tragezeit wird von Ihrem Zahnarzt festgelegt, und ihre Einhaltung ist die Grundvoraussetzung der Behandlung.
Ja, beim Essen und Trinken werden sie herausgenommen. Jede Minute ohne Aligner geht jedoch von der Tragezeit ab.
Ja. Wie bei der festsitzenden Behandlung ist auch hier eine Retentionsphase unerlässlich.
Um zu beurteilen, ob die Bewegungen dem Plan folgen, und den Plan bei Bedarf zu aktualisieren.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob transparente Aligner das Richtige für Sie sind.
Wir untersuchen Ihren Fall mit einem digitalen Scan und erstellen einen realistischen Plan. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie Ihre kieferorthopädische Beurteilung in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik durchführen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Behandlungsmethode und -dauer sind individuell verschieden; die Entscheidung trifft der Zahnarzt nach der Untersuchung.
Feste Zahnspange oder Aligner? Entscheidungskriterien mit DijiDent in der Türkei
Patienten, die sich für eine kieferorthopädische Behandlung entscheiden, fragen zuerst meist nach dem System. Im Internet wird oft eines als überlegen dargestellt; die richtige Frage lautet jedoch nicht „Was ist besser?“, sondern „Was passt zu meinem Fall?“. Die Frage feste Zahnspange oder Aligner lässt sich nur anhand klinischer Kriterien sinnvoll beantworten. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul treffen wir diese Entscheidung nach den Erfordernissen Ihres Falls.
Festsitzende Behandlung (Brackets)
Brackets werden auf die Zähne geklebt, und ein durch sie geführter Draht sorgt für eine kontrollierte Bewegung. Es gibt Brackets aus Metall und aus Keramik; Keramikbrackets fallen weniger auf, sind aber bruchanfälliger als Metallbrackets. Linguale Systeme auf der Zahninnenseite sind von außen unsichtbar.
Stärken
- Bietet umfassende Kontrolle bei komplexen Bewegungen.
- Hängt weniger von der Mitarbeit ab; das System ist ständig im Mund.
- Liefert bei Wurzelbewegungen und Rotationen vorhersagbarere Ergebnisse.
- Kann bei Fällen mit skelettalem Unterstützungsbedarf mit Zusatzapparaturen kombiniert werden.
Grenzen
- Die Sichtbarkeit kann vor allem Erwachsene abschrecken.
- Die Reinigung ist schwieriger; um die Brackets sammelt sich Plaque.
- Bei harten und klebrigen Lebensmitteln sind Einschränkungen nötig.
- Ein gelöstes Bracket kann einen zusätzlichen Termin erfordern.
Behandlung mit Alignern
Individuell gefertigte transparente Aligner werden in bestimmten Abständen gewechselt und bewegen die Zähne schrittweise. Die Planung erfolgt am digitalen Modell, und die Behandlungssimulation wird vorab besprochen.
Stärken
- Deutlich unauffälliger.
- Da sie herausnehmbar sind, sind Essen und Reinigung einfacher.
- Keine Einschränkungen bei der Ernährung.
- Notfälle wie gelöste Brackets gibt es nicht.
Grenzen
- Der Erfolg hängt direkt von der täglichen Tragezeit ab.
- Bei komplexen Wurzelbewegungen kann sie an Grenzen stoßen.
- Für manche Bewegungen müssen Attachments auf die Zähne geklebt werden.
- Verlorene oder vergessene Aligner verzögern die Behandlung.
Unterschied bei der Reinigung
Bei festsitzenden Systemen sammelt sich um die Brackets Plaque; kieferorthopädische Zahnbürsten und Interdentalbürsten sind daher Pflicht. Wird die Pflege vernachlässigt, können um die Brackets bleibende weiße Flecken entstehen. Bei Alignern werden die Zähne normal geputzt; wird vor dem Einsetzen jedoch nicht geputzt, bleiben Speisereste lange mit der Zahnoberfläche in Kontakt. Beide Systeme erfordern also Pflege – nur auf unterschiedliche Weise.
Entscheidungskriterien
Das System wird nach folgenden Kriterien gewählt:
- Komplexität des Falls: Art und Ausmaß der Bewegung sind entscheidend.
- Skelettale Komponente: Bei gestörter Kieferrelation können zusätzliche Ansätze nötig sein.
- Mitarbeit: Können Sie die tägliche Tragedisziplin durchhalten?
- Alter: Bei Kindern ist die Mitarbeit mit herausnehmbaren Systemen schwankender.
- Lebensstil: Beruf, soziales Umfeld und Reisegewohnheiten.
- Zahnfleischzustand: Bei manchen Patienten ist die einfache Reinigung entscheidend.
Ehrlichkeit bei der Mitarbeit
Das häufigste Problem bei Alignern ist, dass sie nicht lange genug getragen werden. Da sie herausnehmbar sind, ist das System nicht ständig im Mund; wird die von Ihrem Zahnarzt vorgegebene Tragezeit nicht eingehalten, bewegen sich die Zähne langsamer als geplant, die Behandlung dauert länger, und der Plan muss angepasst werden.
Wir empfehlen daher, bei der Entscheidung ehrlich zu sich selbst zu sein. Haben Sie einen vollen Terminkalender und halten regelmäßiges Tragen für schwierig, kann eine feste Zahnspange besser zu Ihnen passen. Das von Anfang an zu besprechen, verhindert Enttäuschungen mitten in der Behandlung.
Kombinierte Ansätze
Die beiden Systeme müssen keine Alternativen sein. In manchen Fällen werden komplexe Bewegungen zuerst mit einer festen Zahnspange abgeschlossen und anschließend in der Feinphase Aligner eingesetzt. Oder es wird nur in einem Kiefer eine feste Spange verwendet. Diese Flexibilität ermöglicht einen Plan, der sich nach dem Fall richtet.
Häufig gestellte Fragen
Ausschlaggebend sind das verwendete System, die Anzahl der Schienen, der Laborprozess und die Behandlungsdauer; nicht allein der Name des Systems, sondern der Umfang des Falls beeinflusst den Preis.
Nein. Bei komplexen Bewegungen und ausgeprägten skelettalen Problemen kann eine festsitzende Behandlung vorzuziehen sein.
Nein. Kriterien wie die Zahnlänge und die Bisslage sind entscheidend; die Eignung wird im Rahmen einer Untersuchung festgestellt.
Die Dauer hängt nicht vom System, sondern vom Fall und von der Mitarbeit ab. Eine pauschale Behauptung, ein System sei schneller, ist nicht zutreffend.
In den ersten Tagen kann es einen leichten Unterschied geben; bei den meisten Patienten verschwindet er nach kurzer Zeit.
Sie sind unauffälliger, können jedoch bruchanfälliger sein.
In manchen Fällen ist das möglich; Ihr Zahnarzt beurteilt dies.
Sprechen wir nicht über das System, sondern über Ihren Fall.
Lassen Sie uns anhand klinischer Kriterien bestimmen, welcher Ansatz zu Ihnen passt. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und vergleichen Sie die Optionen mit uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. System und Dauer legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Beurteilung fest.


