Ist die Einheilung des Implantats abgeschlossen, folgt die Herstellung der Suprakonstruktion, die im Mund sichtbar ist und die Kaufunktion übernimmt. Zahnersatz auf Implantaten bietet je nach Befestigungsart, Material und Zahl der fehlenden Zähne unterschiedliche Optionen. Diese beeinflussen sowohl das ästhetische Ergebnis als auch die langfristige Pflegefreundlichkeit unmittelbar. Wer die Arten von Zahnersatz auf Implantaten kennt, kann gemeinsam mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt leichter die passende Lösung wählen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul fertigen wir Suprakonstruktionen mit digitaler Konstruktion und Fertigung.
Die Bestandteile der Suprakonstruktion
Abutment (Verbindungsteil)
Das Abutment verbindet Implantat und Krone. Konfektionierte Standard-Abutments eignen sich für viele Fälle; individuell konstruierte Abutments werden passend zur Zahnfleischform und zum Implantatwinkel gefertigt und können vor allem im ästhetischen Bereich harmonischere Ergebnisse liefern. Abutments können aus Materialien wie Titan oder Zirkonoxid bestehen.
Krone oder Brücke
Das ist der im Mund sichtbare Zahnteil. Auf ein Implantat kommt eine Einzelkrone, auf mehrere Implantate eine Brücke.
Arten nach Befestigung
Verschraubter Zahnersatz
Krone oder Brücke werden mit einer Schraube direkt am Implantat oder Abutment befestigt. Der Schraubenkanal liegt meist auf der Kaufläche oder der Zungenseite und wird mit einer zahnfarbenen Füllung verschlossen.
- Abnehmbarkeit: Bei Bedarf in der Praxis leicht abnehmbar; Pflege, Reparatur und Kontrolle werden einfacher.
- Kein Risiko durch Zementreste: Das Entzündungsrisiko durch unter dem Zahnfleisch verbliebenen Zement entfällt.
- Grenzen: Die Lage des Schraubenkanals kann je nach Implantatwinkel die ästhetische Planung beeinflussen.
Zementierter (geklebter) Zahnersatz
Die Krone wird ähnlich wie bei einem natürlichen Zahn auf das auf dem Implantat verschraubte Abutment zementiert. Auf der Kaufläche gibt es keinen Schraubenkanal.
- Ästhetik: Ohne Schraubenkanal entsteht eine geschlossene Oberfläche.
- Vorgehen: Der Ablauf ähnelt dem bei Kronen auf natürlichen Zähnen.
- Grenzen: Schwieriger zu entfernen; unter dem Zahnfleisch verbliebene Zementreste können das Entzündungsrisiko erhöhen – daher ist eine sorgfältige Reinigung nötig.
Heute wird in geeigneten Fällen wegen der Pflegefreundlichkeit und des fehlenden Zementrestrisikos häufig verschraubter Zahnersatz gewählt. Die Entscheidung richtet sich nach Implantatposition, ästhetischen Anforderungen und den Besonderheiten des Falls.
Materialoptionen
- Monolithisches Zirkonoxid: wegen seiner hohen Festigkeit vor allem im Seitenzahnbereich und bei Zähnepressen geeignet.
- Verblendetes Zirkonoxid: bietet durch ästhetische Schichtung ein natürliches Aussehen; im Frontzahnbereich häufig gewählt.
- Vollkeramik (z. B. Lithiumdisilikat): liefert dank hoher Lichtdurchlässigkeit vor allem im Frontzahnbereich ästhetische Ergebnisse.
- Metallkeramik: eine seit Langem bewährte, haltbare Option.
- Komposit oder Kunststoff: meist für Provisorien oder bei manchen Versorgungen für den ganzen Kiefer. Die Materialwahl richtet sich nach der ästhetischen Bedeutung der Region, den Kaukräften und der Beschaffenheit der Gegenzähne.
Arten nach Zahl der fehlenden Zähne
- Einzelkrone: bei einem fehlenden Zahn auf einem Implantat.
- Implantatbrücke: bei mehreren fehlenden Zähnen auf weniger Implantaten, statt jeden Zahn einzeln zu ersetzen.
- Festsitzender Zahnersatz für den ganzen Kiefer: bei zahnlosen Kiefern auf mehreren Implantaten verschraubt.
- Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten: über Halteelemente oder Steg auf den Implantaten befestigt und von der Patientin oder dem Patienten herausnehmbar.
Warum lockert sich ein Zahn auf dem Implantat?
Bei verschraubtem Zahnersatz kann sich die Schraube mit der Zeit lockern. Gründe können ein unausgewogener Biss, Pressen, Überlastung und nicht passgenaue Komponenten sein. Bemerken Sie eine Lockerung, suchen Sie ohne Zeitverlust die Klinik auf – lockerer Zahnersatz kann Schäden an den Implantatkomponenten und Plaqueansammlungen verursachen. Meist lässt sich das Problem durch Nachziehen der Schraube und Korrektur des Bisses lösen.
Biss und Aufbissschiene
Implantate haben kein federndes Bindegewebe wie natürliche Zähne und übertragen Kaukräfte direkt auf den Knochen. Eine sorgfältige Bisseinstellung der Suprakonstruktion schützt Implantat und Komponenten daher vor Überlastung. Bei Pressen oder Knirschen kann eine Aufbissschiene empfohlen werden, um Keramikabplatzungen und Schraubenlockerungen vorzubeugen. Auch die erneute Prüfung des Bisses bei Kontrollen trägt zum Langzeiterfolg bei.
Digitale Konstruktion und Fertigung
Bei DijiDent konstruieren wir Zahnersatz auf Implantaten mit digitalen Abformungen per Intraoralscanner und CAD/CAM-Technologie. Das unterstützt eine präzise Passung am Implantat, eine exakte Bissplanung und die vorherige Beurteilung von Farbe und Form. Auch die Reinigbarkeit ist bei der Konstruktion ein wichtiges Kriterium.
Häufig gestellte Fragen
Beide haben Vorteile. Verschraubter Zahnersatz ist leichter zu pflegen; die Wahl richtet sich nach dem Einzelfall.
Das Teil, das die Verbindung zwischen Implantat und Suprakonstruktion herstellt.
Es gibt Optionen wie Zirkon, Vollkeramik und Metallkeramik; die Wahl richtet sich nach dem Bereich und den Erwartungen.
Wenden Sie sich an die Klinik. Meist lässt sich das Problem durch erneutes Anziehen der Schraube und Anpassung des Bisses beheben.
Keramische Materialien sind sehr farbstabil; Acryl und Komposit können sich mit der Zeit verfärben.
Ein starkes Fundament wird durch eine richtig gestaltete Suprakonstruktion vollendet.
Kontaktieren Sie uns für einen Termin, um die für Ihre Implantate am besten geeignete Zahnersatzoption festzulegen. Lassen Sie uns Ihre neuen Zähne gemeinsam digital in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik gestalten.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Art des Zahnersatzes und Material werden nach der klinischen Beurteilung zahnärztlich empfohlen.


