Endodontie

Versorgung nach der Wurzelkanalbehandlung: Füllung oder Krone? Die richtige Entscheidung – mit DijiDent in der Türkei

Die Wurzelkanalbehandlung beseitigt die Infektion im Zahn – ob der Zahn aber lange im Mund bleibt, hängt maßgeblich von der anschließenden Versorgung ab. Eine richtig gewählte und rechtzeitig angefertigte Restauration schützt den Zahn sowohl vor Brüchen als auch vor dem erneuten Eindringen von Bakterien. Bei der Versorgung nach der Wurzelkanalbehandlung werden Position des Zahns, verbliebene gesunde Substanz und Kaubelastung gemeinsam bewertet. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul erläutern wir diese Entscheidung mit ihren Gründen.

Warum ist die definitive Versorgung so wichtig?

Zähne, die eine Wurzelbehandlung brauchen, haben oft schon durch Karies, alte Füllungen oder Brüche viel Substanz verloren. Auch die Zugangsöffnung zu den Kanälen schwächt die Zahnstruktur etwas. Wurzelbehandelte Zähne können daher – vor allem im Seitenzahnbereich – unter Kaukräften eher brechen.

Die zweite wichtige Aufgabe der Restauration ist die Abdichtung. So gut die Kanäle auch gefüllt sind: Dringen von oben Speichel und Bakterien ein, können sie mit der Zeit das Kanalsystem erreichen und den Behandlungserfolg gefährden. Die definitive Versorgung sollte deshalb nicht hinausgezögert werden.

Versorgungsmöglichkeiten

Kompositfüllung

Ist der Substanzverlust begrenzt – vor allem bei Frontzähnen und weitgehend erhaltenen Zahnwänden –, kann eine zahnfarbene Kompositfüllung ausreichen. Sie gehört zu den substanzschonendsten Optionen und ist meist in einer Sitzung fertig.

Onlay und Inlay

Das sind Teilrestaurationen für Seitenzähne, die auch die Höcker – die Erhebungen der Kaufläche – überdecken. Sie können aus Keramik oder Komposit gefertigt werden. Ohne den Zahn rundum zu beschleifen, schützen sie geschwächte Höcker vor dem Abbrechen und erhalten mehr gesunde Substanz als eine Krone.

Krone

Kronen umschließen alle Zahnflächen und werden häufig bei großem Substanzverlust und stark belasteten Backenzähnen gewählt. Sie können aus Zirkonoxid oder Vollkeramik hergestellt werden. Sie bieten einen der höchsten Schutzgrade, erfordern aber mehr Substanzabtrag.

Stiftaufbau (Post-Core)

Ist im Kronenbereich nur noch sehr wenig gesunde Substanz vorhanden, kann ein Stift im Kanal verankert und darauf ein Aufbau gestaltet werden, damit die Restauration Halt findet. Der Stift dient nicht der Stärkung des Zahns, sondern der Retention der Restauration – er wird daher nur bei Bedarf eingesetzt.

Faktoren für die Wahl

  • Position des Zahns: Front- und Backenzähne sind unterschiedlich belastet; bei Backenzähnen werden höckerschützende Versorgungen häufiger empfohlen.
  • Verbleibende gesunde Substanz: Wie viele Zahnwände erhalten sind, bestimmt die Art der Restauration unmittelbar.
  • Kaugewohnheiten: Pressen und Knirschen erhöhen den Bedarf an einer schützenderen Versorgung.
  • Ästhetische Erwartungen: Vor allem bei Frontzähnen sind Farbabstimmung und natürliches Aussehen wichtig.
  • Brückenpfeiler oder nicht: Zähne, die Zahnersatz tragen sollen, erfordern eine andere Planung.

Der Unterschied zwischen Front- und Seitenzähnen

Frontzähne haben beim Kauen vor allem Schneidefunktion und sind geringeren senkrechten Kräften ausgesetzt als Seitenzähne. Bei Frontzähnen mit begrenztem Substanzverlust gilt daher nach der Wurzelbehandlung eine ästhetische Kompositfüllung oft als ausreichend. Backenzähne tragen dagegen den Großteil der Kaulast; sind die Höcker nicht geschützt, können senkrechte Frakturen auftreten, die zum Zahnverlust führen können. Bei Backenzähnen werden daher häufiger höckerüberdeckende Versorgungen wie Onlay oder Krone empfohlen. Kleine Backenzähne können je nach Lage und verbliebener Substanz beiden Gruppen zugeordnet werden; die Entscheidung wird im Einzelfall getroffen.

Wann sollte die Versorgung erfolgen?

Die definitive Restauration sollte nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung so bald wie möglich angefertigt werden. Provisorische Füllungen sind nur für kurze Zeit gedacht; sie nutzen sich ab, können undicht werden und schützen den Zahn nicht ausreichend vor Brüchen. Bleibt ein Zahn lange provisorisch versorgt, steigt das Risiko einer erneuten Verunreinigung der Kanäle und eines Zahnbruchs. Ist eine Krone geplant, sollte bis dahin auf dieser Seite nicht auf Hartes gebissen werden.

Schnellerer Ablauf mit digitalen Verfahren

Bei DijiDent ermöglichen digitale Abformungen mit dem Intraoralscanner und CAD/CAM-Technologie in geeigneten Fällen eine schnellere Planung und Fertigung von Onlays und Kronen. Gerade für Patientinnen und Patienten, die nur begrenzte Zeit in der Türkei sind, kann das erleichtern, Wurzelbehandlung und definitive Versorgung im selben Aufenthalt abzuschließen. Die Dauer steht je nach Fall nach der Untersuchung fest.

Nach der Versorgung

Nach Abschluss der Restauration unterstützen regelmäßiges Putzen, Zwischenraumreinigung und Kontrollen die Lebensdauer von Restauration und Zahn. Um Karies oder Undichtigkeiten an den Restaurationsrändern früh zu erkennen, werden regelmäßige Röntgenkontrollen empfohlen. Bei Patientinnen und Patienten, die pressen, kann eine Aufbissschiene die Restaurationen schützen.

Häufig gestellte Fragen

Nicht für jeden Zahn. Bei Frontzähnen und Zähnen mit geringem Substanzverlust kann eine Füllung ausreichen; bei Backenzähnen wird in der Regel eine höckerschützende Versorgung empfohlen.

Die Zahnstruktur kann durch Karies, alte Füllungen und den für die Behandlung geschaffenen Zugang geschwächt sein. Eine geeignete abschließende Versorgung soll dieses Risiko verringern.

Es wird empfohlen, die dauerhafte Versorgung so bald wie möglich anzufertigen. Eine provisorische Füllung bietet keinen langfristigen Schutz.

Ein Onlay erhält mehr gesundes Gewebe; eine Krone bietet bei großem Substanzverlust einen umfassenderen Schutz. Die Wahl richtet sich nach dem Zustand des Zahns.

In geeigneten Fällen können sie mit digitalen Methoden in kurzer Zeit abgeschlossen werden. Der Plan wird nach der Untersuchung festgelegt.

Schließen Sie Ihre Wurzelkanalbehandlung mit der richtigen Versorgung ab.

Kontaktieren Sie uns für einen Termin, um die am besten geeignete Versorgung für Ihren wurzelbehandelten Zahn zu erfahren. Lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik gemeinsam den Plan erstellen, der Ihren Zahn langfristig schützt.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Art der Restauration und Behandlungsdauer werden nach der klinischen Beurteilung festgelegt.

Digitales Smile-Design

Zirkonkrone oder Veneer? Ratgeber zu den Entscheidungskriterien von DijiDent in der Türkei

Vor diesem Dilemma stehen Patienten, die sich über ästhetische Behandlungen informieren, am häufigsten. In Internetquellen wird meist eine Option als überlegen dargestellt; richtig ist jedoch nicht die Frage „Was ist besser?“, sondern „Was passt zu Ihrem Fall?“. Die Frage Zirkonkrone oder Veneer lässt sich nur anhand klinischer Kriterien sinnvoll beantworten. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul treffen wir diese Entscheidung nach den Erfordernissen des Falls, nicht nach Materialvorlieben.

Der grundlegende strukturelle Unterschied

Ein Veneer ist eine dünne Keramikschale, die nur die Vorderseite des Zahns bedeckt. Eine Zirkonkrone ist dagegen eine Vollkrone, die den Zahn rundum umschließt. Aus diesem einen Unterschied ergeben sich alle weiteren Vergleiche: die bedeckte Fläche, die nötige Vorbereitung und die Kraft, die die Versorgung tragen kann.

Entscheidungskriterien

1. Verbliebene Zahnsubstanz

Veneers beziehen ihre Haftkraft größtenteils aus dem Schmelz. Ist nicht mehr genug Schmelz vorhanden, wird die Verbindung schwächer, und eine Vollkrone wird zur geeigneteren Option. Bei Zähnen mit vielen alten Füllungen oder nach einer Wurzelbehandlung ist das meist der Fall.

2. Position des Zahns

Im Seitenzahnbereich sind die Kaukräfte am größten. Hier hat Stabilität Vorrang, und Zirkon wird häufig bevorzugt. Veneers wurden dagegen vor allem für die Ästhetik im Frontzahnbereich entwickelt.

3. Zähnepressen

Bei ausgeprägtem Bruxismus steigt das Bruchrisiko dünner Keramikversorgungen. In diesen Fällen muss zuerst die Gewohnheit behandelt, eine Schutzschiene eingeplant und die Materialwahl entsprechend getroffen werden.

4. Farbsituation

Liegt unter dem Zahn eine sehr dunkle Verfärbung vor, deckt ein dünnes, transluzentes Veneer diese womöglich nicht vollständig ab. Zirkon lässt weniger Licht durch und deckt daher besser. Diese Eigenschaft kann im sichtbaren Bereich jedoch manchmal die Natürlichkeit verringern.

5. Ästhetische Erwartung

Ein natürlicher Zahn wird zur Schneidekante hin zunehmend transparent. Dünne Glaskeramikversorgungen ahmen diese Eigenschaft leichter nach. Bei Zirkon wird ein ähnliches Erscheinungsbild durch aufgebrachte ästhetische Schichten angestrebt; das Ergebnis hängt auch vom handwerklichen Können des Zahntechnikers ab.

6. Zahnfleischgesundheit und Lage des Randes

Bei beiden Optionen beeinflusst die Lage des Versorgungsrands direkt die Gesundheit des Zahnfleischs. Ränder unter dem Zahnfleisch können ästhetische Vorteile haben, erschweren aber die Reinigung und können Gewebereaktionen hervorrufen. Ränder am oder über dem Zahnfleisch sind pflegeleichter. Diese Entscheidung richtet sich nach Ihrer Lachlinie und der Gesundheit Ihres Zahnfleischs.

Kombinierte Ansätze

In der Praxis werden häufig beide Materialien kombiniert. Im Frontzahnbereich können Veneers, im Seitenzahnbereich Zirkon bevorzugt werden. Oder im Frontzahnbereich erhalten einige Zähne Veneers und ein Zahn mit großem Substanzverlust eine Vollkrone. Bei solchen gemischten Planungen ist die Farbabstimmung der kritische Punkt; da verschiedene Materialien Licht unterschiedlich brechen, erfordern Planung und Kommunikation mit dem Labor besondere Sorgfalt.

Unterschiede bei Kosten und Dauer

Die beiden Optionen unterscheiden sich im Fertigungsprozess und in der Laborarbeit; das wirkt sich auf den Behandlungsumfang aus. Die Entscheidung sollte jedoch nicht nach den Kosten fallen. Eine für den Fall ungeeignete Option kann langfristig teurer werden, wenn sie schon bald erneuert werden muss.

Es gibt nicht die eine richtige Antwort

Wenn Ihnen gesagt wird, ein Material sei bedingungslos überlegen, fragen Sie nach der Begründung. Richtig ist es, verbliebene Zahnsubstanz, Zahnposition, Bisskräfte und Ihre ästhetischen Erwartungen gemeinsam zu bewerten. In unserer Klinik besprechen wir diese Kriterien mit Ihnen und treffen die Entscheidung gemeinsam.

Häufig gestellte Fragen

Sie wird bei bestimmten Indikationen weiterhin eingesetzt; da ihre Lichtdurchlässigkeit im ästhetischen Bereich begrenzt ist, wird sie jedoch seltener bevorzugt.

Die Lebensdauer hängt mehr vom Fall und der Pflege ab als vom Material. Bei richtiger Indikation können beide lange verwendet werden.

Bei der Lichtdurchlässigkeit hat dünne Glaskeramik einen Vorteil; das Ergebnis hängt jedoch auch von Handwerk und Planung ab.

In der Regel ja; es hängt jedoch vom Fall ab und bedeutet nicht, dass es immer ohne Präparation angewendet werden kann.

Nein. Wenn die Farbharmonie geplant wird, sind kombinierte Ansätze weit verbreitet.

Die Probephase und eine eingehende Beurteilung erleichtern die Entscheidung. Eine Zweitmeinung einzuholen, ist ebenfalls Ihr Recht.

Lassen Sie uns nicht über das Material, sondern über Ihren Fall sprechen.

Kontaktieren Sie uns für einen Termin, um anhand klinischer Kriterien die für Sie passende Option zu bestimmen. Lassen Sie uns Ihre Entscheidung gemeinsam und mit Begründung in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik treffen.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information; Materialwahl und Ergebnisse sind individuell verschieden. Die Entscheidung erfolgt nach der zahnärztlichen Untersuchung.

Intraoralscanner

Warum der digitale Abdruck bei Zirkonkronen wichtig ist: Passgenaue Versorgungen mit DijiDent in der Türkei

Von außen wird eine Krone nach Farbe und Form beurteilt. Was das Langzeitergebnis tatsächlich bestimmt, liegt jedoch an einer unsichtbaren Linie: dem Rand, an dem Krone und Zahn aufeinandertreffen. Schon eine Ungenauigkeit im Mikrometerbereich kann hier mit der Zeit Plaqueansammlungen, Zahnfleischentzündungen und dunkle Kronenränder begünstigen. Der Abdruck für die Zirkonkrone ist deshalb der kritischste Schritt der Behandlung. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul unterstützen wir diesen Schritt mit dem digitalen Abdruck.

Warum ist die Randpassung so wichtig?

Die Verbindungslinie zwischen Krone und Zahn ist ein möglicher Rückzugsort für Bakterien im Mund. Je enger und gleichmäßiger dieser Spalt ist, desto leichter lässt er sich reinigen. Wird er breiter, kommen Zahnbürste und Zahnseide nicht mehr heran, und es sammelt sich Plaque; das Zahnfleisch rötet sich, blutet und kann sich mit der Zeit zurückziehen. Ein großer Teil der dunklen Verfärbungen am Kronenrand ist ebenfalls eine Folge dieses Prozesses.

Was leistet der digitale Abdruck hier?

  • Sofortige Kontrolle: Nach dem Scan wird die Randlinie am Bildschirm vergrößert geprüft. Ist ein Bereich unklar, wird er in derselben Sitzung erneut gescannt.
  • Kein Verformungsrisiko: Eine Dehnung der Masse beim Herausnehmen oder Maßveränderungen beim Ausgießen des Gipsmodells spielen keine Rolle.
  • Direkte Übergabe an die Fertigung: Die Daten gehen ohne Zwischenschritte an die Designsoftware und anschließend an die Fertigungseinheit.
  • Erfassung des Bisses: Wie die Zähne aufeinandertreffen, wird digital erfasst; das hilft zu vermeiden, dass die Krone zu hoch ist.

Die Zahnfleischgrenze muss sichtbar sein

Für den digitalen Scan gilt eine Voraussetzung: Die Kamera erfasst nur, was sie sieht. Liegt der Kronenrand unter dem Zahnfleisch und blutet es dort, kann der Scan diese Grenze nicht lesen. Deshalb muss das Zahnfleisch vor dem Scan gesund sein, und bei Bedarf wird die Grenze vorübergehend freigelegt. Das ist der Grund, warum bei einer Zahnfleischentzündung nicht direkt mit der Krone begonnen wird: Zuerst wird die Grundlage geschaffen.

Die Besonderheit von Zirkon

Zirkon wird wegen seiner Stabilität und Lichtdurchlässigkeit geschätzt. Es wird aus Blöcken gefräst und anschließend gesintert. Dabei wird die vorhersehbare Schrumpfung des Materials einkalkuliert. Die Genauigkeit der digitalen Daten beeinflusst direkt, wie treffsicher diese Berechnung ist. Je sauberer die Daten, desto vorhersagbarer die Fertigung.

Einfluss auf die Anzahl der Sitzungen

Ein digitaler Workflow kann helfen, Korrekturschleifen bei der Anprobe zu verringern. Muss eine Versorgung wegen Passungsproblemen mehrfach ins Labor zurück, kostet das Zeit und ist für Patienten anstrengend. Realistisch betrachtet garantiert der digitale Abdruck jedoch keine Behandlung in einer Sitzung. Materialwahl, ästhetische Erwartungen und Laborschritte sind weitere Faktoren, die die Dauer bestimmen.

Die Zeit mit dem Provisorium

Bis die definitive Krone fertig ist, wird ein Provisorium getragen. Diese Phase ist nicht nur eine ästhetische Übergangslösung; das Provisorium erhält die Form des Zahnfleischs und verringert Empfindlichkeiten. Auch das Provisorium muss gut passen, denn ein schlecht sitzendes Provisorium kann das Zahnfleisch entzünden und so die Passung der definitiven Krone beeinträchtigen.

Zusätzliche Aufnahmen im sichtbaren Bereich

Bei Frontzähnen zählen nicht nur die Form, sondern auch Farbverläufe und Oberflächenstruktur. Deshalb werden zusätzlich zum digitalen Abdruck klinische Fotos und Farbaufnahmen angefertigt. Dass Scanner Farbinformationen erfassen können, hilft dem Labor; die endgültige Farbauswahl erfolgt jedoch durch den Zahnarzt.

Häufig gestellte Fragen

Die Genauigkeit des Abdrucks unterstützt die Passung; die Lebensdauer hängt jedoch von vielen Faktoren wie Mundpflege, Bissbeziehung und Zähnepressen ab.

Eine ungenaue Randpassung kann einer der Faktoren sein; auch Zahnfleischrückgang und das darunterliegende Material spielen eine Rolle. Eine Untersuchung ist nötig.

In vielen Fällen wird es bevorzugt; je nach Biss, Zähnepressen und ästhetischen Erwartungen können jedoch andere Materialien geeignet sein.

Es wird empfohlen, zuerst die Zahnfleischgesundheit herzustellen. Andernfalls werden sowohl der Abdruck als auch das Langzeitergebnis beeinträchtigt.

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Nach der Planung wird Ihnen die voraussichtliche Anzahl der Sitzungen mitgeteilt.

Die Passung Ihrer Krone wird im ersten Schritt bestimmt.

Wenn Sie eine Restauration aus Zirkon oder Keramik planen, gestalten wir den Ablauf mit digitalen Aufzeichnungen. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik einen Plan erstellen, der auch Ihre Zahnfleischgesundheit berücksichtigt.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Material und Methode legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.

Intraoralscanner

Bei welchen Behandlungen wird der digitale Abdruck eingesetzt? Ratgeber zu den Einsatzbereichen von DijiDent in der Türkei

Der Intraoralscanner ist kein Gerät für eine einzelne Behandlung, sondern die gemeinsame Grundlage einer modernen Praxis. Bei einem Patienten wird eine Krone geplant, beim nächsten eine Aligner-Behandlung, beim dritten implantatgetragener Zahnersatz – und alle nutzen dieselben Daten. Die Einsatzbereiche des digitalen Abdrucks sind daher sehr breit. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul setzen wir diese Daten in genau der Behandlungsphase ein, in der sie gebraucht werden.

Festsitzende Versorgungen

Bei Kronen, Brücken sowie Inlays und Onlays ist die Randpassung entscheidend. Schon ein kleiner Spalt an der Linie, wo Versorgung und Zahn aufeinandertreffen, kann mit der Zeit Plaqueansammlungen und Zahnfleischprobleme begünstigen. Beim digitalen Abdruck lässt sich diese Grenze am Bildschirm vergrößert kontrollieren; wirkt sie unzureichend, wird der Bereich sofort neu gescannt. Versorgungen aus Zirkon und Vollkeramik lassen sich direkt in den digitalen Workflow vom Design bis zur Fertigung einbinden.

Kieferorthopädische Anwendungen

Aligner-Behandlung

Individuell gefertigte transparente Aligner werden vollständig am digitalen Modell geplant. Die Scandaten bilden die Grundlage der Behandlungssimulation; an diesem Modell wird festgelegt, wohin sich welcher Zahn in welcher Phase bewegt.

Retainer und Apparaturen

Retainer nach der Behandlung sowie manche kieferorthopädischen Apparaturen können mit dem digitalen Abdruck hergestellt werden. Außerdem lassen sich Zahnbewegungen visuell verfolgen, indem der Scan zu Behandlungsbeginn mit einem aktuellen Scan überlagert wird.

Einsatz für Diagnose und Planung

Der Scan ist nicht nur ein Fertigungsschritt, sondern auch ein Diagnosewerkzeug. Die digitale Analyse der Bissbeziehung hilft zu beurteilen, welche Zähne zu früh aufeinandertreffen und wie sich die Kaukräfte verteilen. Diese Information kann bei Patienten mit Zähnepressen oder häufig brechenden Versorgungen helfen, die Ursache zu verstehen.

Implantate und Zahnersatz

Bei implantatgetragenem Zahnersatz werden die Scandaten mit dem DVT kombiniert und ermöglichen so eine prothetisch orientierte Planung. Auch die Herstellung von Bohrschablonen beruht auf der Überlagerung dieser beiden Datensätze. Bei herausnehmbarem Zahnersatz kann in manchen Fällen digital gearbeitet werden, während bei zahnlosen Kiefern die klassische Methode oder ein kombiniertes Vorgehen bevorzugt werden kann.

Provisorische Versorgungen

Provisorische Kronen und Brücken, die bis zur Fertigstellung der definitiven Versorgung getragen werden, lassen sich ebenfalls am digitalen Modell gestalten und herstellen. So überbrücken Sie auch die Übergangszeit mit einer passgenauen und angenehmen Lösung – was auch für die Gesundheit des Zahnfleischs wichtig ist.

Einsatz zu Schutz und Verlaufskontrolle

  • Aufbissschiene: Individuelle Schienen für Patienten mit Zähnepressen und -knirschen.
  • Sportmundschutz: Anfertigung von Mundschutz für Kontaktsportarten.
  • Verlaufskontrolle bei Abnutzung: Zahlenmäßiger Vergleich des Substanzverlusts über die Jahre.
  • Verlaufskontrolle bei Zahnfleischrückgang: Objektive Verfolgung von Veränderungen des Rückgangs.
  • Bleaching-Schienen: Herstellung individueller Schienen für das Home-Bleaching.

Integration mit dem Smile-Design

Beim digitalen Smile-Design werden die Scandaten mit Foto- und Videoaufnahmen kombiniert. So lässt sich die geplante Zahnform auf die vorhandenen Zähne projizieren und beurteilen, und das Mock-up (die Probeversorgung) wird auf Grundlage dieses Modells vorbereitet.

Nutzen für die Patientenaufklärung

Ein oft übersehener Vorteil des digitalen Modells ist die Kommunikation. Wenn Sie das Innere Ihres Mundes vergrößert auf dem Bildschirm sehen, verstehen Sie das vom Zahnarzt beschriebene Problem ganz konkret. Eine abgenutzte Zahnfläche, ein zurückgegangener Zahnfleischrand oder ein Bereich mit Verdacht auf einen Riss bleiben in Worten abstrakt, sind am Bildschirm aber klar zu erkennen. Das unterstützt Ihre bewusste Beteiligung an Behandlungsentscheidungen.

Wird er in jedem Fall eingesetzt?

Nein. Bei Behandlungen ohne Abdruck, etwa einer einfachen Füllung oder einer Wurzelbehandlung, wird nicht gescannt. Außerdem hatten wir erwähnt, dass bei manchen Prothesenfällen die klassische Methode besser geeignet ist. Der richtige Ansatz ist nicht, Technologie in jedem Fall einzusetzen, sondern dort, wo sie gebraucht wird.

Häufig gestellte Fragen

Für herkömmliche Füllungen ist er nicht nötig. Er wird bei im Labor hergestellten Restaurationen wie Inlays und Onlays eingesetzt.

In vielen Fällen reicht er aus und ist eine angenehme Option.

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Bei manchen Behandlungen können ein Anfangs-, ein Zwischenkontroll- und ein Abschlussscan erfolgen.

Bei kompatiblem Dateiformat kann er verwendet werden. Ihre Aufzeichnungen werden auf Wunsch weitergegeben.

In manchen Fällen ja; bei völlig zahnlosen Kiefern kann jedoch die konventionelle Methode bevorzugt werden.

Erfahren Sie, wie der digitale Workflow in Ihrer Behandlung eingesetzt wird.

Wenn Sie eine Krone, transparente Aligner, eine Aufbissschiene oder implantatgetragenen Zahnersatz planen, gestalten wir den Ablauf von Anfang an gemeinsam. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik die für Sie passende Methode bestimmen.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Die Methode legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.