Intraoralscanner

Die entscheidende Frage beim Smile-Design lautet: Lässt sich das am Bildschirm geplante Ergebnis im Mund tatsächlich umsetzen? Eine Planung, die nur auf einem Foto erstellt wurde, kann optisch beeindrucken; berücksichtigt sie aber nicht die tatsächliche Zahnstellung, die verbliebene Zahnsubstanz und den Biss, ist ihre Umsetzbarkeit fraglich. Wird das digitale Smile-Design mit Abdruckdaten kombiniert, wird aus der Visualisierung ein umsetzbarer Plan. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul bauen wir die ästhetische Planung auf dieser Grundlage auf.

Welche Daten werden zusammengeführt?

  • Intraoralscan: Ein maßstabsgetreues 3D-Modell von Zähnen und Zahnfleisch.
  • Gesichtsfotos: In Ruhe, beim Lächeln und beim vollen Lachen.
  • Videoaufnahme: Beobachtung der Lippenbewegung beim Sprechen und Lachen.
  • Bissregistrierung: Wie die Kiefer aufeinandertreffen.
  • Röntgenaufnahmen: Bei Bedarf zur Beurteilung von Knochen und Wurzeln.

Diese Daten werden in der Software ausgerichtet. So steht das Zahnmodell in der richtigen Beziehung zu Ihrem Gesicht, und das Design wird nach Ihren Gesichtsproportionen gestaltet.

Wie wird das Design erstellt?

Die Planung ist keine beliebige Zeichnung. Beurteilt werden die Breiten-Längen-Verhältnisse der Zähne, die Lage der Mittellinie, die Beziehung der Lachlinie zur Lippe, der Zahnfleischverlauf und die Übergänge zwischen den Zähnen. Diese Kriterien werden zusammen mit den Proportionen Ihres Gesichts betrachtet; nicht jeder bekommt dieselbe Standardform. Unser Ziel ist ein Ergebnis, das zu Ihrem Gesicht gehört.

Der kritische Schritt: die Übertragung in den Mund

Ist das Design freigegeben, wird aus dem Modell eine Übertragungsschablone gefertigt. Mit ihrer Hilfe wird ein provisorisches Material auf Ihre Zähne aufgebracht – ganz ohne Beschleifen. Das nennt man Probe oder Mock-up. Was Sie dann im Spiegel sehen, ist kein Bild auf dem Bildschirm mehr, sondern eine Vorschau des Ergebnisses in Ihrem eigenen Mund. Sie sprechen, lächeln und lassen sich fotografieren.

Das Wertvollste an diesem Schritt ist, dass er reversibel ist. Wirken die Zähne zu lang, entspricht die Form nicht Ihren Erwartungen oder fühlen Sie sich beim Sprechen unwohl, ist noch kein dauerhafter Eingriff erfolgt. Änderungen werden in dieser Phase vorgenommen.

Was ändert sich beim Beschleifen?

Das Mock-up ist nicht nur ein ästhetischer Test, sondern auch eine klinische Orientierung. Wird beschliffen, während die Zielform im Mund ist, richtet sich die Menge des abzutragenden Materials nach dieser Form. So lässt sich vermeiden, dass mehr Zahnsubstanz entfernt wird als nötig. In unserer Klinik hat es Vorrang, das Ziel mit dem geringstmöglichen Eingriff zu erreichen.

Funktion ist so wichtig wie Ästhetik

Ästhetische Planung betrifft nicht nur das Aussehen der Zähne. Neue Zahnformen beeinflussen auch die Lautbildung beim Sprechen und die Verteilung der Kaukräfte. Deshalb beurteilen wir beim Mock-up, wie sich Ihre Aussprache verändert. Bei Patienten mit Zähnepressen wird das Design zudem unter Berücksichtigung dieser Kräfte geplant, und bei Bedarf wird eine schützende Aufbissschiene Teil des Ablaufs.

Nicht jedes Smile-Design bedeutet Kronen oder Veneers

Die digitale Planung zeigt manchmal, dass sich das Ergebnis auch ohne Kronen erreichen lässt. Es gibt Fälle, in denen das Ziel mit kieferorthopädischer Bewegung, Korrektur des Zahnfleischverlaufs, Bleaching oder Kompositbehandlungen erreicht werden kann. Auch das ist ein konkreter Nutzen des Designs: Es macht sichtbar, welche Behandlung wirklich nötig ist.

Für Patienten aus dem Ausland

Werden Ihre Unterlagen vorab geteilt, kann das Design vorbereitet und bei Ihrer Ankunft direkt mit dem Mock-up begonnen werden. Die endgültige Entscheidung fällt jedoch nach der klinischen Untersuchung; Zahnfleisch- oder Bissprobleme können den Umfang des Plans verändern.

Häufig gestellte Fragen

Es hilft, Beispiele für Lächeln zu zeigen, die Ihnen gefallen und die Ihnen nicht gefallen. Konkrete Referenzen bieten eine klarere Orientierung als mündliche Beschreibungen.

Nein. Die Probephase dient dazu, dass Sie das Ergebnis in Ihrem Mund beurteilen können, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Ja, das empfehlen wir sogar. Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen helfen Ihnen, Ihre Entscheidung in Ruhe zu treffen.

Die Probe kann ohne Beschleifen erfolgen, und das provisorische Material wird anschließend wieder entfernt.

Es wird überarbeitet. Vor dem Übergang zu dauerhaften Eingriffen ist eine Einigung unerlässlich.

Das ist das Ziel; aufgrund biologischer und technischer Faktoren können jedoch kleine Abweichungen auftreten. Dies wird von Anfang an besprochen.

Das hängt vom Behandlungsumfang ab. In Fällen, in denen nur Restaurationen geplant sind, ist der Prozess kürzer.

Probieren Sie Ihr neues Lächeln vor jedem dauerhaften Eingriff aus.

Lassen Sie uns mit Ihren digitalen Unterlagen ein individuelles Design erstellen und das Ergebnis gemeinsam beurteilen. Kontaktieren Sie uns für einen Termin; lassen Sie uns Ihren Plan in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik erstellen.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information; Ergebnisse sind individuell verschieden. Die geeignete Behandlungsoption wird durch die zahnärztliche Untersuchung bestimmt.