3D-Bildgebung (DVT)

Wann wird 3D-Bildgebung in der Kieferorthopädie eingesetzt? Digitale kieferorthopädische Planung mit DijiDent in der Türkei

Die kieferorthopädische Behandlungsplanung stützte sich viele Jahre lang auf das Duo aus Panoramaröntgen und Fernröntgenseitenbild – und auch heute reicht diese Kombination in den meisten Routinefällen aus. In manchen Situationen birgt jedoch jeder Schritt ein Risiko, solange nicht genau bekannt ist, wo der Zahn im Kiefer liegt. Genau in diesen ausgewählten Fällen kommt 3D-Bildgebung in der Kieferorthopädie zum Einsatz. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul stellen wir bei der kieferorthopädischen Planung zuerst die Frage: Verändert diese Aufnahme meine Behandlungsentscheidung? Lautet die Antwort nein, fordern wir sie nicht an.

In der Routine-Kieferorthopädie ist kein DVT nötig

Das ist uns wichtig zu betonen: Bei einfachem Engstand, leichten Bissfehlstellungen und geplanter Standardbehandlung mit fester Zahnspange oder transparenten Alignern wird eine dreidimensionale Aufnahme nicht routinemäßig angefertigt. Panoramaröntgen, Fernröntgenseitenbild, Intraoralscan und klinische Untersuchung liefern in den meisten Fällen genügend Informationen für die Planung. Nach dem Strahlenschutzgrundsatz gilt: Beantwortet ein Verfahren mit niedrigerer Dosis die Frage, wird nicht auf eines mit höherer Dosis gewechselt.

In welchen Fällen ist es wirklich hilfreich?

Verlagerte Eckzähne

Eckzähne haben einen der längsten Durchbruchswege und brechen bei manchen Kindern nicht zum erwarteten Zeitpunkt durch. Die entscheidende Frage lautet: Liegt der Zahn auf der Lippen- oder auf der Gaumenseite der Zahnreihe? Diese Information bestimmt direkt den Weg, auf dem der Zahn eingeordnet wird, und die Richtung der Kraft. Ob an der Wurzel des benachbarten Schneidezahns bereits ein Abbau begonnen hat, lässt sich zudem nur im Schnittbild zuverlässig beurteilen – und dieser Befund verändert die Dringlichkeit der Behandlung.

Überzählige Zähne und Zahnanomalien

Bei Zähnen, die sich außerhalb der normalen Zahnreihe entwickeln, klärt die dreidimensionale Aufnahme die Lage, ob sie entfernt werden sollten und von welcher Seite man sie erreicht.

Skelettale Fehlstellungen und chirurgisch unterstützte Fälle

Bei deutlich gestörter Kieferrelation, bei Asymmetrien oder wenn eine Dysgnathie-Operation in Betracht gezogen wird, bildet die dreidimensionale Beurteilung die Grundlage der Planung. Die virtuelle Simulation der Kieferbewegungen erleichtert es Chirurg und Kieferorthopäde, einen gemeinsamen Plan zu erstellen.

Minischrauben (temporäre Verankerung)

Minischrauben, die zur Unterstützung der Zahnbewegung im Knochen gesetzt werden, müssen im sicheren Raum zwischen den Zahnwurzeln liegen. Die Vermessung der Wurzelabstände ist hierbei entscheidend.

Zahnfleischrückgang und dünner Knochen

Bei manchen erwachsenen Patienten ist die Knochenwand um die Zähne dünn. Wird vorab beurteilt, ob die geplante Bewegung die Grenzen dieser Wand überschreiten könnte, lässt sich das Risiko eines Zahnfleischrückgangs nach der Behandlung besser steuern.

Beurteilung des Risikos von Wurzelresorptionen

Während einer kieferorthopädischen Bewegung kann es bei manchen Patienten zu einer Verkürzung der Wurzelspitzen kommen. Dieses Risiko lässt sich besser steuern, wenn Wurzelform und Knochengrenzen vor der Behandlung bekannt sind. Insbesondere bei dünnen oder kurzen Wurzeln werden Kraftniveau und Behandlungsdauer entsprechend geplant. Diese wissensbasierte Anpassung erhöht sowohl die Sicherheit als auch die Vorhersagbarkeit der Behandlung.

Bildgebung und digitaler Abdruck in Kombination

Bei DijiDent nutzen wir DVT-Daten nicht isoliert. Wird der digitale Abdruck aus dem Intraoralscanner mit der Aufnahme kombiniert, die Knochen und Zahnwurzeln zeigt, lassen sich Kronen- und Wurzelbewegungen gemeinsam planen. Das ist besonders bei Aligner-Behandlungen wichtig: Eine Zahnstellung, die auf dem Bildschirm schön aussieht, ist möglicherweise nicht umsetzbar, wenn die Wurzelbewegungen die Knochengrenzen überschreiten. Wird der Plan auf beiden Datensätzen aufgebaut, lassen sich realistische Ziele festlegen.

Häufig gestellte Fragen

In Routinefällen nicht. Sie wird in ausgewählten Situationen wie einem verlagerten Zahn, einem überzähligen Zahn oder einer deutlichen Asymmetrie empfohlen, und die Begründung wird Ihnen erklärt.

Es werden Anfangsunterlagen erstellt; falls für nötig erachtet, kann in der Mitte und am Ende der Behandlung eine Kontrollaufnahme angefordert werden. Die Anzahl ist von Fall zu Fall unterschiedlich, und unnötige Wiederholungen werden vermieden.

Nein. In vielen Fällen ist das Ziel, den Zahn chirurgisch freizulegen und mit kieferorthopädischer Kraft in den Zahnbogen einzuordnen. Die Entscheidung hängt von der Lage des Zahns und dem Zustand der benachbarten Wurzeln ab.

Routinemäßig nicht. Sie kann jedoch in Fällen hilfreich sein, in denen komplexe Wurzelbewegungen geplant sind oder ein Zahnfleischrückgang vorliegt.

Wenn Zahnfleisch und Knochen gesund genug sind, kann die Behandlung auch bei Erwachsenen durchgeführt werden. Deshalb wird vor einer kieferorthopädischen Behandlung eine parodontale Untersuchung empfohlen.

Bauen Sie Ihren kieferorthopädischen Plan auf den richtigen Unterlagen auf.

Kontaktieren Sie uns für einen Termin, um den für Sie oder Ihr Kind geeigneten Behandlungsansatz kennenzulernen und zu erfahren, welche Unterlagen nötig sind. Lassen Sie uns Ihre kieferorthopädische Beurteilung in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik mit digitalen Daten durchführen.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Über Bildgebung und Behandlung entscheidet Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung.

Intraoralscanner

Der Scanprozess bei der Aligner-Behandlung: Digitale Kieferorthopädie mit DijiDent in der Türkei

Was an der Aligner-Behandlung am meisten fasziniert, ist, dass man das Ergebnis schon vor Behandlungsbeginn am Bildschirm sehen kann. Was diese Simulation bedeutet, wird jedoch häufig missverstanden. Der Scanprozess für Aligner ist keine reine Visualisierung, sondern ein Plan, der die biologischen Grenzen der Behandlung berücksichtigt. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul legen wir bei dieser Behandlung Wert auf realistische Ziele.

Wie läuft der Prozess ab?

1. Kieferorthopädische Untersuchung

Zuerst wird geprüft, ob Aligner für Ihren Fall geeignet sind. Zahnfleischgesundheit, Karies, Biss und Kieferrelation werden untersucht. Liegen eine Parodontitis oder unbehandelte Karies vor, werden diese zuerst behandelt.

2. Erfassung der Unterlagen

Digitaler Scan, Fotos und die nötigen Röntgenaufnahmen werden angefertigt. Der Scan dient hier nicht nur als Abdruck, sondern ist die Datengrundlage des Behandlungsplans.

3. Erstellung des Plans

Ihr Zahnarzt legt fest, in welcher Reihenfolge und wie weit sich die Zähne bewegen sollen. Jeder Aligner ist so gestaltet, dass er die Zähne um einen begrenzten Betrag bewegt; die Summe dieser Bewegungen ergibt die Zielstellung.

4. Besprechung der Simulation

Vor der Freigabe wird der Plan mit Ihnen besprochen. Punkte, die nicht Ihren Erwartungen entsprechen, werden in dieser Phase geklärt.

5. Herstellung und Übergabe

Die Aligner werden gefertigt, die erste Passung wird geprüft, und Sie erhalten die Tragehinweise.

6. Kontrollen

In bestimmten Abständen wird kontrolliert; bei Bedarf wird ein Zwischenscan gemacht und der Plan angepasst.

Wie realistisch ist die Simulation?

Hier ist Offenheit wichtig. Die Simulation zeigt das geplante Ziel; sie ist kein garantiertes Ergebnis. Auf dem Bildschirm lassen sich Zähne beliebig bewegen, im Mund folgt die Bewegung jedoch biologischen Regeln. Knochenstruktur, Wurzelform, Zahnfleischunterstützung und die Tragezeit der Aligner beeinflussen das Ergebnis direkt. Das Bild auf dem Bildschirm sollte daher nicht als Vertrag, sondern als angestrebte Richtung verstanden werden.

Was sind Attachments?

Damit bestimmte Zahnbewegungen gelingen, werden kleine Erhebungen aus Komposit auf die Zähne geklebt. Sie helfen dem Aligner, den Zahn zu greifen und die Kraft in die richtige Richtung zu übertragen. Am Ende der Behandlung werden sie entfernt. Welche Zähne Attachments brauchen, wird bei der Planung am digitalen Modell festgelegt.

Der Wechselrhythmus der Aligner

Jeder Aligner wird nach einer bestimmten Tragezeit durch den nächsten ersetzt. Dieser Zeitplan ist nicht willkürlich, sondern richtet sich nach der biologischen Zeit, die ein Zahn braucht, um sich im Knochen zu bewegen. Ein früherer Wechsel beschleunigt die Bewegung nicht; im Gegenteil kann er dazu führen, dass der Aligner den Zahn nicht vollständig greift und die Behandlung vom Plan abweicht. Den von Ihrem Zahnarzt festgelegten Zeitplan einzuhalten, gehört deshalb zu den Grundregeln der Behandlung.

Der wichtigste Erfolgsfaktor

Bei Alignern ist die Disziplin beim Tragen entscheidend. Da die Aligner herausnehmbar sind, ist das System nicht ständig im Mund; wird die vom Zahnarzt vorgegebene tägliche Tragezeit nicht eingehalten, bewegen sich die Zähne langsamer als geplant und die Behandlung dauert länger. In unserer Klinik sagen wir das von Anfang an, denn die Entscheidung für die Behandlung sollte bewusst fallen. Wenn Sie einen vollen Terminkalender haben und regelmäßiges Tragen für schwierig halten, kann eine feste Zahnspange die passendere Option sein.

Mundhygiene während der Behandlung

Da die Aligner die Zähne bedecken, bleiben Speisereste und Zucker lange mit der Zahnoberfläche in Kontakt, wenn vor dem Einsetzen nicht geputzt wird. Das erhöht das Kariesrisiko deutlich. Putzen Sie deshalb nach jeder Mahlzeit die Zähne und reinigen Sie auch die Aligner regelmäßig. Dass Aligner unsichtbar sind, heißt nicht, dass sie keine Pflege brauchen.

Lässt sich jeder Fall mit Alignern behandeln?

Nein. Bei komplexen Wurzelbewegungen, deutlichen skelettalen Fehlstellungen und manchen schwierigen Fällen können eine feste Zahnspange oder kombinierte Verfahren besser geeignet sein. Nach der Untersuchung sagen wir Ihnen offen, welche Methode für Ihren Fall treffsicherer ist.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Sie zeigt das angestrebte Ergebnis; ob es erreicht wird, hängt von der biologischen Reaktion und der Tragedisziplin ab.

Die Tragezeit wird von Ihrem Zahnarzt festgelegt, und ihre Einhaltung ist die Grundvoraussetzung der Behandlung.

Ja, beim Essen und Trinken werden sie herausgenommen. Jede Minute ohne Aligner geht jedoch von der Tragezeit ab.

Ja. Wie bei der festsitzenden Behandlung ist auch hier eine Retentionsphase unerlässlich.

Um zu beurteilen, ob die Bewegungen dem Plan folgen, und den Plan bei Bedarf zu aktualisieren.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob transparente Aligner das Richtige für Sie sind.

Wir untersuchen Ihren Fall mit einem digitalen Scan und erstellen einen realistischen Plan. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie Ihre kieferorthopädische Beurteilung in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik durchführen.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Behandlungsmethode und -dauer sind individuell verschieden; die Entscheidung trifft der Zahnarzt nach der Untersuchung.