3D-Bildgebung (DVT)

Darstellung des Unterkiefernervs und chirurgische Sicherheit: Risiken vorab erkennen mit DijiDent in der Türkei

Bei Eingriffen im Unterkiefer fragen Patienten am häufigsten: „Bleibt meine Lippe dauerhaft taub?“ Diese Sorge rührt von dem Nerv her, der durch den Unterkieferknochen verläuft und für das Gefühl in Unterlippe und Kinnhaut sorgt. Die Beziehung zwischen dem Unterkiefernerv und dem OP-Gebiet vorab zu kennen, ist der konkreteste Weg, das Risiko zu steuern. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul stützen wir die Planung in solchen Fällen nicht auf Schätzungen, sondern auf Messungen.

Wo verläuft dieser Nerv und welche Funktion hat er?

Der Nerv verläuft im Unterkieferknochen durch einen Tunnel, den Mandibularkanal, und leitet das Gefühl der unteren Zähne und des umliegenden Gewebes. Der Verlauf des Kanals ist von Mensch zu Mensch verschieden; bei manchen liegt er oberflächlicher, bei anderen tiefer. Nimmt die Knochenhöhe mit dem Alter und nach Zahnverlust ab, kann der Kanal zudem relativ näher an das OP-Gebiet rücken.

Dieser Nerv ist kein motorischer Nerv; eine Schädigung führt also nicht zu einer Gesichtslähmung. Ist er betroffen, zeigt sich eine Gefühlsveränderung an Unterlippe und Kinn – beschrieben als Taubheit, Kribbeln oder Gefühllosigkeit.

Warum sind individuelle Unterschiede wichtig?

Anatomische Varianten sind in der Zahnmedizin die Regel. Bei manchen Patienten kann sich der Kanal teilen, bei anderen höher verlaufen als erwartet. Auf Grundlage allgemeiner Anatomiekenntnisse mit der Annahme „hier liegt der Nerv dort“ vorzugehen, gilt deshalb nicht als sicher. Ihre persönliche Anatomie zu sehen, ist wertvoller, als sich auf einen statistischen Durchschnitt zu verlassen.

Wie wird der Nerv dargestellt?

Im DVT wird der Verlauf des Kanals Schicht für Schicht markiert und so eine virtuelle Linie erzeugt. Diesen Vorgang nennt man Nervkanaldarstellung. Danach werden folgende Messungen durchgeführt:

  • Abstand der Wurzeln des verlagerten Zahns zum Kanal und ob sie ihn berühren
  • Von welcher Seite die Wurzel den Kanal umgibt (zungenseitig, wangenseitig oder ob der Kanal zwischen den Wurzeln verläuft)
  • Sichere Knochenhöhe über dem Kanal im geplanten Implantatbereich
  • Ob die Kanalwand intakt ist

Diese Messungen bestimmen direkt die chirurgische Technik. Umschließen die Wurzeln eines verlagerten Zahns beispielsweise den Kanal, kann es sinnvoll sein, den Zahn geteilt statt am Stück zu entfernen. Bei der Implantatplanung wird die Implantatlänge so gewählt, dass über dem Kanal ein Sicherheitsabstand bleibt.

Alternative Vorgehensweisen

In manchen Fällen verlagerter Zähne mit hohem Risiko kommt eine selektive Technik infrage, bei der nur die Krone entfernt wird und die Wurzeln im Knochen verbleiben (Koronektomie). Ob dieses Vorgehen geeignet ist, hängt von den klinischen und radiologischen Befunden ab; es wird nicht in jedem Fall bevorzugt. Ziel ist, nervnahe Wurzeln nicht unnötig zu bewegen.

Zungennerv und andere Strukturen

Dieser Nerv ist nicht die einzige Struktur, auf die bei Eingriffen im Unterkiefer geachtet wird. Der Nerv, der das Gefühl der Zunge vermittelt, verläuft nahe der Innenseite des Unterkiefers und wird während des Eingriffs durch eine schonende Weichgewebsführung geschützt. Da er nicht im Knochen verläuft, lässt er sich in der Bildgebung nicht direkt darstellen; sein Schutz hängt von der chirurgischen Technik und Erfahrung ab. Auch Mulden an der Innenseite des Unterkiefers und Gefäßstrukturen werden bei der Planung berücksichtigt. Die dreidimensionale Bildgebung ermöglicht es, solche anatomischen Varianten vorab zu erkennen.

Was passiert bei einer Gefühlsveränderung?

Eine vorübergehende Gefühlsveränderung nach dem Eingriff kann durch Schwellung und Manipulation des Gewebes auftreten und bildet sich in den meisten Fällen mit der Zeit zurück. Dauerhafte Beeinträchtigungen sind selten. Treten solche Beschwerden auf, ist es wichtig, Ihre Klinik zu informieren, statt selbst abzuwarten; sie müssen verfolgt und bei Bedarf weiter abgeklärt werden. Dass Ihr Zahnarzt Sie vorab über diese Möglichkeit aufklärt, ist keine schlechte Nachricht, sondern selbstverständlicher Teil der Aufklärung vor dem Eingriff.

Häufig gestellte Fragen

Doch, er kann gezogen werden. Die Nähe bedeutet nicht, dass der Eingriff unmöglich ist; sie zeigt, dass das Vorgehen angepasst werden muss.

In vorübergehenden Fällen ist die Dauer individuell verschieden. Eine Nachkontrolle wird empfohlen; wenn Ihre Beschwerden anhalten, teilen Sie dies unbedingt mit.

Nein. Zeigt das Panoramaröntgenbild keine Risikozeichen, ist sie möglicherweise nicht nötig. In Verdachtsfällen wird eine dreidimensionale Beurteilung angefordert.

Dieses Risiko wird durch einen Sicherheitsabstand bei der Planung beherrscht. Deshalb wird bei Implantaten im hinteren Unterkiefer großer Wert auf Messungen gelegt.

Sie können nach dem Abstand des Zahns zum Kanal, der geplanten Technik, der Möglichkeit einer Gefühlsveränderung und der Nachsorge fragen. Diese Fragen werden in unserer Klinik offen beantwortet.

Über das Risiko zu sprechen, ist der erste Schritt, es zu beherrschen.

Wenn Sie die Entfernung eines retinierten Zahns oder ein Implantat im Unterkiefer planen, beurteilen wir die Nähe zum Nerv mit dreidimensionaler Bildgebung. Kontaktieren Sie uns für einen Termin – in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik erklären wir Ihnen den Plan anhand der Befunde.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Die chirurgische Risikobewertung und die Wahl der Technik erfolgen durch Ihren Zahnarzt nach klinischer Untersuchung und radiologischer Beurteilung.

3D-Bildgebung (DVT)

Wie wird eine Bohrschablone hergestellt? Das geplante Implantat exakt umsetzen – mit DijiDent in der Türkei

Die eigentliche Herausforderung in der Implantatchirurgie besteht darin, den perfekten Plan vom Bildschirm exakt im Mund umzusetzen. Die Knochenoberfläche ist geneigt, das Sichtfeld begrenzt, und schon eine Abweichung von wenigen Grad kann die Position des späteren Zahns deutlich verändern. Eine Bohrschablone für Implantate ist ein physisches Hilfsmittel, das entwickelt wurde, um diese Lücke zu schließen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul setzen wir dieses Verfahren in ausgewählten Fällen ein, um den Unterschied zwischen Planung und Umsetzung zu verringern.

Was ist eine Bohrschablone?

Eine Bohrschablone ist ein Hilfsmittel, das passgenau für Ihren Mund gefertigt wird und Führungshülsen aus Metall enthält. Diese Hülsen helfen dabei, dass die chirurgischen Bohrer nur an der geplanten Stelle, im geplanten Winkel und bis zur geplanten Tiefe vordringen. Kurz gesagt: Der Plan vom Bildschirm wird in eine physische Form übertragen.

Der Herstellungsprozess Schritt für Schritt

1. Datenerfassung

Mit dem DVT wird die Knochenstruktur erfasst, mit dem Intraoralscanner die Oberfläche von Zähnen und Zahnfleisch. Die beiden Datensätze enthalten unterschiedliche Informationen: Der eine zeigt den Knochen, der andere die Oberfläche.

2. Überlagerung der Daten

In der Software werden die beiden Datensätze anhand gemeinsamer Referenzpunkte übereinandergelegt. Die Genauigkeit dieses Schritts bestimmt direkt die Präzision der Schablone.

3. Prothetisch orientierte Planung

Die Position des Implantats richtet sich nicht nur nach dem Knochen, sondern nach dem späteren Zahn. Zuerst wird die ideale Zahnposition virtuell festgelegt, dann das Implantat entsprechend positioniert. So lassen sich spätere Winkelprobleme vermeiden.

4. Design der Schablone

Nachdem die Implantatposition freigegeben ist, wird die Schablone konstruiert. Auflagepunkte, Stärke und die Position der Führungshülsen werden festgelegt.

5. Herstellung

Das Design wird im 3D-Drucker aus biokompatiblem Material gefertigt. Anschließend werden die Führungshülsen eingesetzt sowie Reinigung und Sterilisation abgeschlossen.

6. Passungskontrolle

Vor dem Eingriff wird geprüft, ob die Schablone exakt im Mund sitzt. Wackelt sie, wird sie nicht verwendet; eine exakte Passung ist Voraussetzung für Sicherheit.

7. Einsatz während des Eingriffs

Während der Behandlung wird die Schablone eingesetzt und fixiert. Die Bohrschritte erfolgen über die Führungshülsen. Nach Abschluss des Eingriffs wird die Schablone entfernt und die Implantatposition kontrolliert. Weichen Planung und Umsetzung voneinander ab, wird dies vor der prothetischen Phase beurteilt.

In welchen Fällen ist sie hilfreich?

  • Bei mehreren geplanten Implantaten, die parallel stehen müssen
  • In Bereichen mit begrenztem Knochenvolumen, in denen Millimeterpräzision gefragt ist
  • Bei Planungen nahe an anatomischen Strukturen
  • Im sichtbaren Bereich, wenn die Zahnposition ästhetisch entscheidend ist
  • Bei Versorgungen des gesamten Kiefers

Nicht jede Implantation erfordert jedoch eine Schablone. In einfachen Fällen, in denen ein einzelnes Implantat in ausreichend breiten Knochen gesetzt wird, kann das klassische Vorgehen eines erfahrenen Behandlers genügen. Die Schablone ist keine Pflicht, sondern ein Werkzeug für ausgewählte Fälle.

Faktoren, die die Genauigkeit beeinflussen

Die Genauigkeit der Schablone hängt ebenso von den Einsatzbedingungen ab wie von der Fertigungsqualität. Die Auflagebereiche, die für einen festen Sitz sorgen, müssen stabil sein, der Patient muss den Mund ausreichend weit öffnen können, und im hinteren Bereich muss Platz für die Schablone vorhanden sein. Bewegt sich der Patient bei der Datenerfassung, kann zudem die Genauigkeit der Überlagerung sinken. Deshalb nehmen wir uns für die Aufnahmen Zeit und wiederholen sie bei Bedarf – die Präzision der Planung wird von der Qualität der Ausgangsdaten bestimmt.

Ist eine Implantation ohne Schnitt möglich?

In manchen geeigneten Fällen kann ohne Aufklappen des Zahnfleischs mit einem minimalen Zugang gearbeitet werden. Das kann die Behandlungsdauer verkürzen und den Heilungskomfort verbessern. Die Eignung hängt jedoch von Knochenbreite, Zahnfleischdicke und klinischer Beurteilung ab. Es wäre nicht richtig, dies jedem Patienten zu versprechen.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Die Schablone ist ein Hilfsmittel, das die Umsetzung des Plans unterstützt; sie ersetzt nicht die klinische Beurteilung und Erfahrung des Zahnarztes.

Für Design und Herstellung wird zusätzliche Zeit benötigt. Diese Zeit wird Ihnen in der Planungsphase mitgeteilt.

In vielen Fällen kann die chirurgische Phase kürzer sein; die Planungs- und Herstellungsphase kommt jedoch zur Gesamtdauer hinzu.

Nein. Sie wird nur während des Eingriffs verwendet und am Ende der Behandlung entfernt.

Die Anwendung erfordert dreidimensionale Bildgebung, digitale Abdrücke und eine entsprechende Planungsinfrastruktur. Sie können nachfragen, ob Ihre Klinik über diese Infrastruktur verfügt.

Uns ist wichtig, dass das geplante Implantat genau an dieselbe Stelle in Ihrem Mund gelangt.

Kontaktieren Sie uns für einen Termin, um zu prüfen, ob Ihr Fall für eine schablonengeführte Implantation geeignet ist. Erstellen wir gemeinsam Ihre digitale Planung in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Methode und Eignung legt Ihr Zahnarzt nach klinischer Untersuchung und radiologischer Beurteilung fest.

3D-Bildgebung (DVT)

Was ist digitale Behandlungsplanung? Vorhersagbare Zahnbehandlung mit DijiDent in der Türkei

Probleme der Mundgesundheit kommen selten allein. Ein Patient kann gleichzeitig eine Zahnfleischerkrankung, fehlende Zähne, abgenutzte Frontzähne und einen Backenzahn haben, der eine Wurzelbehandlung braucht. Die eigentliche Frage lautet dann nicht „Welche Behandlung ist nötig?“, sondern „Welche Behandlung in welcher Reihenfolge?“. Die digitale Behandlungsplanung ermöglicht es, diese Reihenfolge auf Basis von Daten festzulegen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul machen wir bei umfassenden Fällen den gesamten Plan sichtbar, bevor die Behandlung beginnt.

Was führt die digitale Planung zusammen?

  • Klinische Befunde: Ihre Beschwerden, Gewohnheiten und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand.
  • Dreidimensionale Bildgebung: Knochenvolumen, Wurzelformen und anatomische Nachbarschaften.
  • Intraoralscan: Ein aktuelles Oberflächenmodell von Zähnen und Zahnfleisch.
  • Foto- und Videoaufnahmen: Lachlinie, Lippenbewegung und Gesichtsproportionen.
  • Okklusionsanalyse: Wie sich die Kaukräfte verteilen.

Werden diese Daten in der Software überlagert, entsteht ein einziger digitaler Zwilling Ihres Mundes. Ihr Zahnarzt muss nicht mehr einzelne Röntgenbilder und Gipsmodelle betrachten und im Kopf zusammensetzen – er sieht das Ganze auf einem Bildschirm.

Wie wird die Reihenfolge festgelegt?

Phase 1: Schmerz- und Infektionskontrolle

Vorrang haben immer akute Beschwerden und aktive Infektionen. Ein schmerzender Zahn wird zuerst behandelt, auch wenn er Teil des ästhetischen Plans ist.

Phase 2: Vorbereitung der Grundlage

Ohne gesundes Zahnfleisch und kontrollierte Karies wird keine definitive Versorgung eingegliedert. Eine ästhetische Lösung auf instabiler Grundlage hält nicht lange.

Phase 3: Strukturelle Korrektur

Falls nötig, werden in dieser Phase Kieferorthopädie, chirurgische Eingriffe oder Implantate geplant. Werden die Zähne in die richtige Position gebracht, lassen sich spätere Versorgungen oft mit weniger Eingriff umsetzen.

Phase 4: Versorgung und Ästhetik

Zahnersatz, Kronen und Smile-Design kommen in der letzten Phase.

Phase 5: Schutz und Nachsorge

Aufbissschiene, regelmäßige Kontrollen und ein individuelles Pflegeprogramm unterstützen die Dauerhaftigkeit des Plans.

Was passiert, wenn die Reihenfolge nicht eingehalten wird?

Werden Phasen übersprungen, scheint das kurzfristig Zeit zu sparen – meist ist jedoch das Gegenteil der Fall. An den Rändern von Kronen, die vor der Behandlung einer Parodontitis eingesetzt wurden, können schnell Probleme entstehen. Wird trotz notwendiger Kieferorthopädie direkt mit der Versorgung begonnen, muss unter Umständen mehr Zahnsubstanz abgetragen werden als nötig. Genau hier liegt der Wert des Plans: Er macht sichtbar, welcher Schritt Voraussetzung für welchen ist, und stellt irreversible Entscheidungen ans Ende.

Welchen konkreten Nutzen hat der Patient?

Der größte Beitrag der digitalen Planung ist, dass sie überraschende Entscheidungen reduziert. Mitten in der Behandlung den Satz „Wir müssen auch noch das machen“ zu hören, belastet sowohl das Budget als auch das Vertrauen. Steht der Plan von Anfang an, wissen Sie weitgehend im Voraus, wie viele Sitzungen nötig sind, welcher Eingriff in welchem Monat erfolgt und wie lange alles insgesamt dauert. Für Patienten aus dem Ausland ist das die Grundlage der Reiseplanung.

Der zweite Nutzen: Sie sind an der Entscheidung beteiligt. Wenn Sie den Plan am Bildschirm sehen und besprechen, verstehen Sie die empfohlenen Behandlungen nicht als abstrakte Liste, sondern als zusammenhängende Schritte. Möchten Sie eine Phase verschieben, sehen Sie auch, wie sich das auf die folgenden Schritte auswirkt.

Ein Zahnarzt oder ein Team?

Bei umfassenden Fällen arbeiten verschiedene Fachrichtungen am selben Plan: Chirurgie, Prothetik, Kieferorthopädie und Parodontologie. Der digitale Plan dient dabei als gemeinsame Sprache; alle sehen dieselben Daten, und Entscheidungen werden nicht unabhängig voneinander getroffen. Dass der Patient nicht mehr selbst Informationen zwischen verschiedenen Behandlern hin- und hertragen muss, macht den Ablauf schneller und sicherer.

Der Plan bleibt flexibel

Ein digitaler Plan ist kein unveränderlicher Vertrag. Er kann je nach Heilungsverlauf, klinischen Befunden oder Ihren Wünschen angepasst werden. Wichtig ist, dass jede Änderung mit ihrer Begründung mit Ihnen besprochen wird.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Für eine einzelne Füllung oder eine einfache Behandlung ist sie nicht erforderlich. Sinnvoll wird sie in umfassenden Fällen, in denen mehrere Behandlungen kombiniert werden.

Die Aufnahme der Unterlagen ist in der Regel in einer einzigen Sitzung abgeschlossen. Die Erstellung des Plans hängt vom Umfang des Falls ab.

In unserer Klinik wird in umfassenden Fällen nicht mit der Behandlung begonnen, ohne dass der Plan mit Ihnen besprochen wurde. Notfallbehandlungen sind eine Ausnahme.

Ja. Je nach Entwicklung der klinischen Befunde können Anpassungen erforderlich sein; jede Änderung wird mit ihrer Begründung erklärt.

Ja. Sie können eine Zusammenfassung mit den Behandlungsschritten und dem voraussichtlichen Zeitplan anfordern.

Sehen Sie Ihre Behandlung nicht Schritt für Schritt, sondern als Ganzes.

Wenn Sie mehrere Beschwerden haben, planen wir gemeinsam, welche Behandlung in welcher Reihenfolge erfolgt. Kontaktieren Sie uns für einen Termin – erstellen wir in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik mit Ihren digitalen Unterlagen einen persönlichen Fahrplan.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Behandlungsplan und -dauer sind individuell verschieden; die Entscheidung fällt nach der zahnärztlichen Untersuchung.

3D-Bildgebung (DVT)

Den DVT-Befund verstehen: Ratgeber zu den wichtigsten Begriffen für Patienten – von DijiDent in der Türkei

Wenn Sie einen DVT-Befund in den Händen halten, ist die Sprache darin oft schwer verständlich. Begriffe wie „Aufhellung“, „kortikale Kontinuität“ oder „krestales Knochenniveau“ können für Menschen ohne medizinische Vorkenntnisse beunruhigend wirken. Dabei sind die meisten dieser Begriffe beschreibend – sie schildern, was zu sehen ist, und stellen für sich allein keine Krankheit fest. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul bieten wir unseren Patienten diesen Ratgeber an, damit sie ihre eigenen Gesundheitsunterlagen besser verstehen.

Zuerst die grundlegende Unterscheidung: Bild und Interpretation

Eine Bildgebung besteht aus zwei Teilen. Der erste sind die Rohdaten, also sämtliche vom Gerät erzeugten Schichten. Der zweite ist die Interpretation, die entsteht, wenn ein Experte diese Daten auswertet. Der Befund ist die schriftliche Form dieses zweiten Teils. Zwei Zahnärzte, die dasselbe Bild betrachten, können unterschiedliche Punkte hervorheben; das ist nicht zwingend ein Widerspruch, sondern kann auf unterschiedliche klinische Prioritäten zurückgehen.

Häufige Begriffe und ihre Bedeutung

Radioluzent und radioopak

Dunkel erscheinende Bereiche im Bild werden als radioluzent (Aufhellung), helle und strahlende Bereiche als radioopak (Verschattung) bezeichnet. Dichte Strukturen wie Knochen und Zahnsubstanz erscheinen hell; Hohlräume, Weichgewebe oder Bereiche mit Knochenverlust erscheinen dunkel. Die Angabe „radioluzenter Bereich“ ist für sich kein schlechter Befund – auch die Kieferhöhle erscheint radioluzent. Entscheidend ist, wo dieser Bereich liegt und welche Grenzen er hat.

Kortikalis und Kontinuität

Die harte Schicht an der Außenseite des Knochens heißt Kortikalis. Die Formulierung „Kortikalis durchgängig erhalten“ bedeutet, dass diese Außenwand intakt ist – in der Regel ein positiver Befund.

Krestales Knochenniveau

Gemeint ist die obere Grenze des Knochens, der die Zähne umgibt. Ist dieses Niveau entlang der Wurzel nach unten gewandert, deutet das auf Knochenabbau durch Parodontitis hin und erfordert eine parodontologische Abklärung.

Periapikale Läsion

Beschreibt einen dunklen Bereich an der Wurzelspitze, der meist infolge einer vom Wurzelkanal ausgehenden Infektion entsteht. Dieser Befund erfordert eine endodontische Abklärung.

Mandibularkanal und Kieferhöhle

Gemeint sind der Kanal, durch den im Unterkiefer der Nerv verläuft, und der luftgefüllte Hohlraum im Oberkiefer. Die Angabe des Abstands zu diesen Strukturen im Befund ist für die OP-Planung wichtig.

Artefakt

Beschreibt Überstrahlungen und Streifen, die Metallfüllungen, Kronen oder Implantate im Bild verursachen. Es handelt sich nicht um einen krankhaften Befund, sondern um einen bildgebungsbedingten Effekt.

Worauf sollten Sie im Befund achten?

  • Datum: Wie aktuell die Aufnahme ist, beeinflusst direkt die Aussagekraft der Interpretation.
  • Abgebildeter Bereich: Der Befund bezieht sich nur auf den aufgenommenen Bereich und sagt nichts über Strukturen außerhalb davon aus.
  • Messwerte: Sind Knochenhöhe und -breite in Millimetern angegeben, können sie für die Planung genutzt werden.
  • Empfehlung: Die Formulierung „klinische Korrelation empfohlen“ ist häufig; sie bedeutet, dass der Befund zusammen mit der Untersuchung bewertet werden muss.

Derselbe Befund kann Unterschiedliches bedeuten

Wie ernst eine Formulierung im Befund ist, hängt vom Zusammenhang ab. Ein kleiner dunkler Bereich an der Wurzelspitze kann zu einer vor Jahren behandelten und heilenden Region gehören – oder Zeichen einer aktiven Infektion sein. Um das zu unterscheiden, ist ein Vergleich mit Ihren früheren Aufnahmen nötig. Deshalb ist es uns wichtig, dass Sie alte Unterlagen aufbewahren: Die Veränderung über die Zeit verrät weit mehr als ein einzelnes Bild.

Ein Befund ist keine Diagnose

Das ist der Punkt, den wir am stärksten betonen möchten. Ein Röntgenbefund bekommt erst zusammen mit Ihren Beschwerden und den Ergebnissen der klinischen Untersuchung seine Bedeutung. Eine Formulierung aus dem Befund im Internet zu suchen und sich auf den schlimmsten Fall zu konzentrieren, führt zu unnötiger Sorge. Am besten fragen Sie Ihren Zahnarzt nach jeder Zeile, die Sie nicht verstehen – in unserer Klinik freuen wir uns über diese Fragen.

Häufig gestellte Fragen

Dieser Ausdruck ist keine endgültige Diagnose; er zeigt an, dass eine zusätzliche Beurteilung oder Verlaufskontrolle nötig ist. Klären Sie den nächsten Schritt im Gespräch mit Ihrem Zahnarzt.

Die Aufnahmen werden in kurzer Zeit erzeugt. Die Dauer der schriftlichen Auswertung hängt vom Umfang des Falls und vom klinischen Ablauf ab.

Selbstverständlich. Eine Zweitmeinung einzuholen, ist Ihr Recht; dafür wird empfohlen, auch die Bilddatei weiterzugeben.

Die allgemeinen Begriffe zu verstehen, erleichtert den Prozess; eine klinische Entscheidung erfordert jedoch die Beurteilung durch einen Zahnarzt.

Wenn in Ihrem Mund eine Behandlung, eine Zahnentfernung oder eine Veränderung stattgefunden hat, kann eine aktuelle Beurteilung nötig sein. Die Entscheidung liegt bei Ihrem Zahnarzt.

Ihre eigenen Gesundheitsunterlagen zu verstehen, ist Ihr Recht.

Lassen Sie uns Ihre DVT oder Ihren Befund gemeinsam ansehen und in verständlicher Sprache erklären, was die Befunde bedeuten. Kontaktieren Sie uns für einen Termin; lassen Sie uns den Prozess in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik transparent gestalten.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Diagnose. Die Befunde werden von Ihrem Zahnarzt zusammen mit der klinischen Untersuchung bewertet.