Intraoralscanner

Bei welchen Behandlungen wird der digitale Abdruck eingesetzt? Ratgeber zu den Einsatzbereichen von DijiDent in der Türkei

Der Intraoralscanner ist kein Gerät für eine einzelne Behandlung, sondern die gemeinsame Grundlage einer modernen Praxis. Bei einem Patienten wird eine Krone geplant, beim nächsten eine Aligner-Behandlung, beim dritten implantatgetragener Zahnersatz – und alle nutzen dieselben Daten. Die Einsatzbereiche des digitalen Abdrucks sind daher sehr breit. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul setzen wir diese Daten in genau der Behandlungsphase ein, in der sie gebraucht werden.

Festsitzende Versorgungen

Bei Kronen, Brücken sowie Inlays und Onlays ist die Randpassung entscheidend. Schon ein kleiner Spalt an der Linie, wo Versorgung und Zahn aufeinandertreffen, kann mit der Zeit Plaqueansammlungen und Zahnfleischprobleme begünstigen. Beim digitalen Abdruck lässt sich diese Grenze am Bildschirm vergrößert kontrollieren; wirkt sie unzureichend, wird der Bereich sofort neu gescannt. Versorgungen aus Zirkon und Vollkeramik lassen sich direkt in den digitalen Workflow vom Design bis zur Fertigung einbinden.

Kieferorthopädische Anwendungen

Aligner-Behandlung

Individuell gefertigte transparente Aligner werden vollständig am digitalen Modell geplant. Die Scandaten bilden die Grundlage der Behandlungssimulation; an diesem Modell wird festgelegt, wohin sich welcher Zahn in welcher Phase bewegt.

Retainer und Apparaturen

Retainer nach der Behandlung sowie manche kieferorthopädischen Apparaturen können mit dem digitalen Abdruck hergestellt werden. Außerdem lassen sich Zahnbewegungen visuell verfolgen, indem der Scan zu Behandlungsbeginn mit einem aktuellen Scan überlagert wird.

Einsatz für Diagnose und Planung

Der Scan ist nicht nur ein Fertigungsschritt, sondern auch ein Diagnosewerkzeug. Die digitale Analyse der Bissbeziehung hilft zu beurteilen, welche Zähne zu früh aufeinandertreffen und wie sich die Kaukräfte verteilen. Diese Information kann bei Patienten mit Zähnepressen oder häufig brechenden Versorgungen helfen, die Ursache zu verstehen.

Implantate und Zahnersatz

Bei implantatgetragenem Zahnersatz werden die Scandaten mit dem DVT kombiniert und ermöglichen so eine prothetisch orientierte Planung. Auch die Herstellung von Bohrschablonen beruht auf der Überlagerung dieser beiden Datensätze. Bei herausnehmbarem Zahnersatz kann in manchen Fällen digital gearbeitet werden, während bei zahnlosen Kiefern die klassische Methode oder ein kombiniertes Vorgehen bevorzugt werden kann.

Provisorische Versorgungen

Provisorische Kronen und Brücken, die bis zur Fertigstellung der definitiven Versorgung getragen werden, lassen sich ebenfalls am digitalen Modell gestalten und herstellen. So überbrücken Sie auch die Übergangszeit mit einer passgenauen und angenehmen Lösung – was auch für die Gesundheit des Zahnfleischs wichtig ist.

Einsatz zu Schutz und Verlaufskontrolle

  • Aufbissschiene: Individuelle Schienen für Patienten mit Zähnepressen und -knirschen.
  • Sportmundschutz: Anfertigung von Mundschutz für Kontaktsportarten.
  • Verlaufskontrolle bei Abnutzung: Zahlenmäßiger Vergleich des Substanzverlusts über die Jahre.
  • Verlaufskontrolle bei Zahnfleischrückgang: Objektive Verfolgung von Veränderungen des Rückgangs.
  • Bleaching-Schienen: Herstellung individueller Schienen für das Home-Bleaching.

Integration mit dem Smile-Design

Beim digitalen Smile-Design werden die Scandaten mit Foto- und Videoaufnahmen kombiniert. So lässt sich die geplante Zahnform auf die vorhandenen Zähne projizieren und beurteilen, und das Mock-up (die Probeversorgung) wird auf Grundlage dieses Modells vorbereitet.

Nutzen für die Patientenaufklärung

Ein oft übersehener Vorteil des digitalen Modells ist die Kommunikation. Wenn Sie das Innere Ihres Mundes vergrößert auf dem Bildschirm sehen, verstehen Sie das vom Zahnarzt beschriebene Problem ganz konkret. Eine abgenutzte Zahnfläche, ein zurückgegangener Zahnfleischrand oder ein Bereich mit Verdacht auf einen Riss bleiben in Worten abstrakt, sind am Bildschirm aber klar zu erkennen. Das unterstützt Ihre bewusste Beteiligung an Behandlungsentscheidungen.

Wird er in jedem Fall eingesetzt?

Nein. Bei Behandlungen ohne Abdruck, etwa einer einfachen Füllung oder einer Wurzelbehandlung, wird nicht gescannt. Außerdem hatten wir erwähnt, dass bei manchen Prothesenfällen die klassische Methode besser geeignet ist. Der richtige Ansatz ist nicht, Technologie in jedem Fall einzusetzen, sondern dort, wo sie gebraucht wird.

Häufig gestellte Fragen

Für herkömmliche Füllungen ist er nicht nötig. Er wird bei im Labor hergestellten Restaurationen wie Inlays und Onlays eingesetzt.

In vielen Fällen reicht er aus und ist eine angenehme Option.

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Bei manchen Behandlungen können ein Anfangs-, ein Zwischenkontroll- und ein Abschlussscan erfolgen.

Bei kompatiblem Dateiformat kann er verwendet werden. Ihre Aufzeichnungen werden auf Wunsch weitergegeben.

In manchen Fällen ja; bei völlig zahnlosen Kiefern kann jedoch die konventionelle Methode bevorzugt werden.

Erfahren Sie, wie der digitale Workflow in Ihrer Behandlung eingesetzt wird.

Wenn Sie eine Krone, transparente Aligner, eine Aufbissschiene oder implantatgetragenen Zahnersatz planen, gestalten wir den Ablauf von Anfang an gemeinsam. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik die für Sie passende Methode bestimmen.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Die Methode legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.

Intraoralscanner

Wie lange dauert ein Intraoralscan? Ihre Terminzeit planen mit DijiDent in der Türkei

Bei der Terminplanung ist die Dauer eine der häufigsten Fragen – besonders für Patienten, die eine Behandlung in einen vollen Arbeitstag einbauen möchten. Die Dauer eines Intraoralscans ist deutlich kürzer als beim klassischen Abdruck; statt eine einzige Zahl zu nennen, ist es aber richtiger, die Faktoren zu erklären, die die Dauer beeinflussen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul teilen wir Ihnen die Termindauer von Anfang an realistisch mit.

Wie lange dauert der Scan selbst?

In erfahrenen Händen ist der Scan eines Kiefers meist in wenigen Minuten erledigt. Für eine vollständige Erfassung sind drei Schritte nötig: Unterkiefer, Oberkiefer und die Bissbeziehung. Zusammen passen diese drei Schritte bei den meisten Patienten in eine kurze Zeitspanne. Zum Vergleich: Beim klassischen Abdruck dauert allein das Aushärten der Masse ähnlich lange.

Was umfasst der gesamte Termin?

Hier ist eine wichtige Unterscheidung zu treffen: Scandauer und Termindauer sind nicht dasselbe. Ihr Termin umfasst folgende Schritte:

  • Untersuchung und Besprechung Ihrer Beschwerden
  • Reinigung und Trocknung der Zahnoberflächen
  • Scan in drei Schritten
  • Gemeinsame Betrachtung des Modells am Bildschirm
  • Besprechung des Plans und der nächsten Schritte

Planen Sie deshalb Zeit nicht nur für den Scan, sondern für alle diese Schritte ein.

Warum nennen wir keine feste Zahl?

Im Internet häufige Aussagen wie „Ein digitaler Abdruck dauert zwei Minuten“ beschreiben meist Idealbedingungen. Tatsächlich hängt die Dauer von der Situation in Ihrem Mund, dem zu scannenden Bereich und Ihrer persönlichen Toleranz ab. Eine realistische Spanne zu nennen, ist der bessere Weg, damit Sie beim Termin nicht überrascht werden.

Faktoren, die die Dauer beeinflussen

  • Größe des Scanbereichs: Für eine einzelne Krone kann ein begrenzter Bereich reichen, bei einer Planung des ganzen Kiefers wird der gesamte Zahnbogen gescannt.
  • Sichtbarkeit der Zahnfleischgrenze: Liegt der Kronenrand unter dem Zahnfleisch, ist zusätzliche Vorbereitung nötig.
  • Feuchtigkeitskontrolle: Speichel verlangsamt den Scan; zwischendurch wird getrocknet.
  • Mitarbeit des Patienten: Stillhalten und ausreichende Mundöffnung beeinflussen die Dauer direkt.
  • Würgereiz: Bei Empfindlichkeit wird in Etappen gescannt, die Gesamtdauer verlängert sich.
  • Ausgangssituation im Mund: Brackets, viele Versorgungen oder lockere Zähne können den Ablauf verlängern.

Der Einfluss der Erfahrung

Die Scandauer hängt stark von der Erfahrung des Behandlers ab. Den richtigen Scanpfad zu wählen, das Gerät in passendem Abstand und Winkel zu halten und Bereiche mit fehlenden Daten sofort zu erkennen, sind Fähigkeiten, die mit der Praxis wachsen. Mit demselben Gerät am selben Patienten können zwei Behandler unterschiedlich lange brauchen.

Dauer bei Kindern

Bei Kindern wird meist in kürzeren Abschnitten gescannt, mit kleinen Pausen dazwischen. Das verlängert die Gesamtdauer etwas, sorgt aber dafür, dass der Scan abgeschlossen werden kann. Einer der wichtigsten Faktoren ist, dass das Kind gut auf den Ablauf vorbereitet ist.

Zeitvergleich mit dem klassischen Abdruck

Beim klassischen Abdruck müssen der Löffel vorbereitet, die Masse angemischt, eingesetzt und das Aushärten abgewartet werden. Ist das Ergebnis unzureichend, beginnen alle Schritte von vorn. Beim digitalen Scan wird nur der fehlende Bereich erneut gescannt. Der eigentliche Zeitgewinn zeigt sich daher nicht beim ersten Versuch, sondern wenn eine Wiederholung nötig wird.

Wie viel lässt sich an einem Tag erledigen?

Für Patienten aus dem Ausland oder mit wenig Zeit planen wir häufig so: Untersuchung, bei Bedarf DVT und digitaler Scan erfolgen in derselben Sitzung. So sind alle Unterlagen bei einem Besuch erfasst, und die Planung kann sofort beginnen. Die eigentlichen Behandlungsschritte finden in separaten Terminen statt.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Zwischen den Phasen können Sie sich ausruhen, schlucken und eine Pause einlegen.

Nein. Wird ein fehlender Bereich festgestellt, wird nur dieser Bereich erneut gescannt.

In der Regel ja; der wichtigste Unterschied ist, dass keine Wartezeit für das Aushärten anfällt.

Für den Scan allein genügt wenig Zeit; wir empfehlen jedoch, zusätzliche Zeit für Untersuchung und Bewertung einzuplanen.

Das Modell wird sofort erstellt und gemeinsam betrachtet. Bei Behandlungen mit Laborphase wird die Herstellungszeit separat eingeplant.

Holen Sie das Beste aus Ihrem Termin heraus.

Wenn Sie wenig Zeit haben, teilen Sie uns dies vorab mit; wir planen Untersuchung, Bildgebung und digitalen Abdruck in derselben Sitzung. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns Ihre Zeit in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik optimal nutzen.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Die Dauer ist individuell und fallabhängig; die genaue Planung erfolgt durch Ihren Zahnarzt.

Intraoralscanner

Digitaler Abdruck bei Würgereiz: Angenehme Behandlung mit DijiDent in der Türkei

Bei manchen Patienten, die eine Zahnbehandlung jahrelang aufschieben, ist nicht die Angst vor Schmerzen der Grund, sondern der Würgereiz. Ein Löffel oder eine Masse im Mund löst bei manchen Menschen eine Reaktion aus, die sich nicht willentlich unterdrücken lässt – und zusammen mit Schamgefühl kann sie den Gang zur Praxis ganz verhindern. Der Abdruck bei Würgereiz ist der schwierigste Schritt in diesem Prozess. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul gestalten wir den Ablauf für diese Patienten von Grund auf anders.

Was ist der Würgereflex?

Der Würgereflex ist eine natürliche Schutzreaktion, die verhindert, dass Fremdkörper in die Atemwege gelangen. Er wird ausgelöst, wenn Zungengrund, weicher Gaumen oder Rachenhinterwand gereizt werden. Jeder Mensch hat ihn, die Reizschwelle ist jedoch sehr unterschiedlich. Bei manchen lösen nicht nur Berührungen, sondern auch Gerüche, Geschmäcker, Geräusche oder schon der Gedanke an die Behandlung den Reflex aus.

Uns ist wichtig zu betonen, dass wir dies weder als Schwäche noch als Übertreibung sehen. Es ist eine physiologische Reaktion, die der Patient nicht steuern kann. Ein „Halten Sie mal kurz durch“ löst das Problem daher nicht – die Methode selbst muss sich ändern.

Warum ist der digitale Scan angenehmer?

  • Keine Masse, kein Löffel: Es wird kein Material eingesetzt, das den Rachenbereich ausfüllt.
  • Keine Wartezeit: Der Mund muss nicht geschlossen bleiben, bis etwas aushärtet.
  • Jederzeit Pausen möglich: Der Scan kann unterbrochen und an derselben Stelle fortgesetzt werden.
  • Bereichsweise Wiederholung: Schwierige Bereiche können in kurzen Etappen gescannt werden.
  • Gefühl der Kontrolle: Den Ablauf am Bildschirm zu verfolgen, verringert die Anspannung deutlich.

Ehrlicherweise muss man sagen: Der digitale Scan beseitigt den Reflex nicht vollständig. Vor allem beim Scannen der hinteren Bereiche und des Gaumens im Oberkiefer kann es unangenehm werden. Da der Vorgang aber unterteilt werden kann und kein Material im Mund bleibt, ist er viel leichter zu ertragen.

Die psychologische Seite des Reflexes

Der Würgereflex ist nicht nur eine körperliche Reaktion; eine schlechte Erfahrung in der Vergangenheit kann die Reizschwelle dauerhaft senken. Ein einmal erlebtes Erstickungsgefühl wird bei jedem weiteren Termin zur Erwartung, und der Reflex kann ausgelöst werden, bevor die Behandlung überhaupt beginnt. Unser erster Schritt ist deshalb nicht technischer Art, sondern Kommunikation: vorher erklären, was wir tun, ein Stoppzeichen vereinbaren und dem Patienten das Gefühl geben, den Ablauf steuern zu können.

Praktische Ansätze in unserer Klinik

Terminwahl

Der Reflex ist morgens oft stärker. Bei manchen Patienten macht ein Termin am Nachmittag einen Unterschied. Außerdem empfiehlt es sich, direkt vor der Behandlung keine schwere Mahlzeit zu essen.

Atemkontrolle

Langsames, tiefes Atmen durch die Nase kann helfen, den Reflex zu unterdrücken. Wichtig ist, während des Scans nicht die Luft anzuhalten.

Ablenkung

Einen Fuß leicht zu bewegen, die Beine anzuspannen oder Musik zu hören, lenkt die Aufmerksamkeit vom Mund weg. Das wirkt einfach, ist aber wirksam.

Schrittweises Vorgehen

Der Scan beginnt im vorderen Bereich; erst wenn sich der Patient daran gewöhnt hat, geht es nach hinten. Diese Reihenfolge hilft, eine frühe Auslösung des Reflexes zu vermeiden.

Positionierung

Eine leicht nach vorn geneigte Kopfhaltung erhöht bei manchen Patienten die Reizschwelle. Ihr Zahnarzt passt die Position individuell an.

Der Preis des Aufschiebens

Bei diesen Patienten sehen wir am häufigsten, dass ein kleines Problem über die Jahre wächst. Eine Karies, die mit einer einfachen Füllung zu lösen gewesen wäre, kann bei Aufschub eine Wurzelbehandlung oder sogar eine Extraktion erfordern. Es ist verständlich, die Praxis wegen des Reflexes zu meiden; die Folge sind jedoch längere und umfangreichere Behandlungen. Deshalb betonen wir: Die Lösung ist nicht „Durchhalten“, sondern eine andere Methode.

Was tun bei sehr starkem Reflex?

Bei Patienten mit sehr ausgeprägtem Reflex können zusätzliche Maßnahmen in Betracht gezogen werden. Diese Optionen werden nach dem allgemeinen Gesundheitszustand geplant und immer nach zahnärztlicher Beurteilung entschieden. Wichtig ist, einen gangbaren Weg zu finden, statt ganz auf die Behandlung zu verzichten.

Häufig gestellte Fragen

Es wäre nicht richtig zu sagen, dass er es vollständig verhindert; im Vergleich zum konventionellen Abdruck wird er jedoch deutlich leichter toleriert.

Unbedingt. Wenn wir davon wissen, können wir den Ablauf von Anfang an nach Ihren Bedürfnissen planen. Dafür muss man sich nicht schämen.

Ja. Er kann jederzeit angehalten und an derselben Stelle fortgesetzt werden.

Ja. Bei Kindern machen ein Vorgehen in kurzen Abschnitten und eine vorherige Erklärung des Ablaufs einen deutlichen Unterschied.

In manchen Situationen können zusätzliche Methoden in Betracht gezogen werden; diese Entscheidung wird jedoch individuell nach der Untersuchung durch den Zahnarzt getroffen.

Schieben Sie Ihre Behandlung nicht wegen des Würgereflexes auf.

Wenn Ihnen Abdrücke früher schwergefallen sind, erwähnen Sie dies bei der Terminvereinbarung; wir planen den Ablauf von Anfang an für Sie. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik mit einem Ansatz vorgehen, bei dem Ihr Wohlbefinden an erster Stelle steht.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Methode und zusätzliche Maßnahmen legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand fest.

Intraoralscanner

Digitaler Abdruck vs. klassischer Abdruck: Die richtige Methode wählen mit DijiDent in der Türkei

In der Zahnmedizin gibt es zwei Wege, einen Abdruck zu nehmen: die herkömmliche Abformung und den optischen Scan. Beide dienen demselben Zweck – die Form Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleischs ins Labor zu übertragen. Für das Patientenerlebnis und den Arbeitsablauf unterscheiden sie sich jedoch deutlich. Wer die Unterschiede zwischen digitalem Abdruck und klassischem Abdruck kennt, versteht leichter, warum eine bestimmte Methode empfohlen wird. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul wählen wir die Methode je nach Fall und Situation des Patienten.

Wie wird ein klassischer Abdruck genommen?

Bei diesem Verfahren wird eine pastöse Abformmasse in einen Träger, den sogenannten Abdrucklöffel, gefüllt und in den Mund gesetzt. Bis die Masse aushärtet, muss eine bestimmte Zeit gewartet werden; währenddessen sollte der Mund geschlossen und ruhig bleiben. Nach dem Aushärten wird die Abformung entnommen und im Labor mit Gips ausgegossen, um ein physisches Modell zu erhalten.

Der größte Vorteil dieser Methode ist, dass sie seit vielen Jahren bewährt ist und kein spezielles Gerät benötigt. In bestimmten klinischen Situationen – etwa bei zahnlosen Kiefern, wenn die Grenzen der beweglichen Schleimhaut erfasst werden müssen – wird sie weiterhin bevorzugt.

Die unangenehmen Seiten

  • Während der Wartezeit muss der Mund geschlossen bleiben.
  • Bei empfindlichem Würgereiz kann es sehr unangenehm werden.
  • Die Masse kann sich beim Herausnehmen verformen.
  • Abformung oder Gipsmodell können beim Transport beschädigt werden.
  • Bei einem unzureichenden Abdruck muss der gesamte Vorgang wiederholt werden.

Der Unterschied des digitalen Abdrucks

Beim optischen Scanner gibt es weder Abdruckmasse noch Wartezeit. Der Scan kann jederzeit unterbrochen werden, und Sie können schlucken. Wird ein fehlender Bereich festgestellt, wird nur dieser erneut gescannt; der gesamte Vorgang muss nicht wiederholt werden. Da das Modell digital ist, entfällt das Risiko von Verformung, Bruch oder Verlust, und die Übermittlung ans Labor erfolgt sofort.

Der zweite wichtige Unterschied ist die Archivierbarkeit. Gipsmodelle lassen sich auf Dauer kaum aufbewahren; digitale Datensätze dagegen können noch Jahre später für Vergleiche genutzt werden. So lässt sich der Verlauf von Zahnabnutzung oder Zahnfleischrückgang objektiv verfolgen.

Kosten und Verfügbarkeit

Digitale Scanner sind für eine Praxis eine erhebliche Investition und daher nicht überall vorhanden. Aus Patientensicht ist die Methode selbst aber nicht der einzige Faktor für die Behandlungskosten. Material, Laborarbeit und Umfang der Behandlung sind deutlich entscheidender. Die Wahl der Methode sollte nach klinischen Gründen erfolgen – nicht in erster Linie nach Kostenüberlegungen.

Genauigkeit im Vergleich

Das interessiert unsere Patienten am meisten. Richtig angewendet liefern beide Methoden klinisch akzeptable Ergebnisse. Bei kurzen Strecken, etwa für eine einzelne Krone, liefert die digitale Methode starke Ergebnisse. Bei langen Strecken über den ganzen Kiefer kommt es dagegen auf eine sorgfältige Scantechnik an. Kurz gesagt: Entscheidend ist nicht der Name der Methode, sondern die Qualität der Anwendung.

Der Unterschied für Patienten

Der greifbarste Unterschied zwischen beiden Methoden ist, wie viel Kontrolle der Patient über den Ablauf hat. Beim klassischen Abdruck beginnt nach dem Einsetzen der Masse eine Wartezeit, in die der Patient nicht eingreifen kann; dieses Gefühl ist bei ängstlichen Patienten die eigentliche Ursache des Unbehagens. Beim digitalen Scan können Sie jederzeit innehalten, sprechen und weitermachen. Dieser Unterschied im Erleben ist ebenso wichtig wie das klinische Ergebnis, denn er verringert die Neigung, eine Behandlung abzubrechen.

Wann wird welche Methode bevorzugt?

Bei Kronen, Brücken, implantatgetragenem Zahnersatz, Alignern und Aufbissschienen wird der digitale Abdruck häufig eingesetzt. Bei zahnlosen Kiefern und manchen Prothesenfällen, in denen die Grenze der beweglichen Schleimhaut funktionell erfasst werden muss, können die klassische Methode oder eine Kombination beider Verfahren infrage kommen. In unserer Klinik besprechen wir diese Entscheidung mit Ihnen und erklären, warum wir eine bestimmte Methode empfehlen.

Häufig gestellte Fragen

Nein. In den meisten Fällen ist er von Vorteil; in manchen Prothetikfällen kann jedoch die konventionelle Methode bevorzugt werden. Die Entscheidung richtet sich nach der klinischen Situation.

Der Abdruck ist ein wichtiger Faktor, aber nicht der einzige. Auch die Heilung des Zahnfleischs, der Biss und die Laborschritte spielen eine Rolle.

In der Regel dauert er kürzer und erfordert keine Wartezeit.

Doch, sie werden verwendet. Bei bestimmten Indikationen sind sie nach wie vor eine gültige und zuverlässige Methode.

Ja. In manchen umfassenden Fällen kann ein kombinierter Ansatz bevorzugt werden.

Lassen Sie uns gemeinsam die passende Abdruckmethode für Sie bestimmen.

Wenn Ihnen Abdrücke früher schwergefallen sind, teilen Sie uns dies unbedingt mit; wir planen den Ablauf nach Ihren Bedürfnissen. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik ein angenehmes Behandlungserlebnis gestalten.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Die Wahl der Methode trifft Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung.

Intraoralscanner

Was ist ein Intraoralscanner und wie funktioniert er? Die Grundlagen des digitalen Abdrucks mit DijiDent in der Türkei

In der Zahnmedizin ist der Abdruck einer der unsichtbaren, aber entscheidenden Schritte einer Behandlung. Wie gut eine Krone, eine Prothese oder ein Aligner passt, hängt direkt von der Präzision des Abdrucks ab. Der Intraoralscanner ersetzt dabei die physische Abformung durch einen optischen Scan. Die digitale Abformung, die wir in der DijiDent Zahnklinik in Istanbul einsetzen, soll sowohl den Patientenkomfort erhöhen als auch die Passgenauigkeit der Versorgungen unterstützen.

Was ist ein Intraoralscanner?

Ein Intraoralscanner ist eine optische Kamera mit einem Handstück etwa in Stiftgröße. Diese Spitze wird in den Mund eingeführt und langsam über die Zahnoberflächen geführt. Dabei nimmt das Gerät Hunderte Bilder pro Sekunde auf. Die Software setzt die Bilder in Echtzeit zusammen, und auf dem Bildschirm entsteht ein farbiges dreidimensionales Modell Ihrer Zähne. Am Ende haben Sie kein Gipsmodell, sondern eine digitale Datei, die sich teilen lässt.

Wie wird aus Licht eine Messung?

Scanner arbeiten mit unterschiedlichen optischen Verfahren. Manche projizieren ein strukturiertes Lichtmuster auf die Oberfläche und berechnen aus dessen Verformung die Tiefeninformation. Andere nutzen Fokusunterschiede, um die Entfernung jedes Punktes zu berechnen. Unabhängig vom Verfahren ist das Ergebnis dasselbe: Jeder Punkt der Oberfläche wird in dreidimensionale Koordinaten umgewandelt, und aus diesen Punkten entsteht das digitale Modell.

Ein wichtiger Punkt: Ein Intraoralscanner arbeitet ohne Röntgenstrahlung. Es ist eine völlig andere Technologie als Röntgen oder DVT und arbeitet nur mit sichtbarem Licht. Deshalb kann er in nahezu jeder Situation – auch in der Schwangerschaft – eingesetzt und beliebig oft wiederholt werden.

Was passiert beim Scannen?

  • Die Zahnoberflächen werden getrocknet; Feuchtigkeit kann die Bildqualität beeinträchtigen.
  • Das Handstück wird in drei Schritten geführt: Unterkiefer, Oberkiefer und Biss.
  • Sie können auf dem Bildschirm mitverfolgen, wie das Modell entsteht.
  • Fehlt ein Bereich, wird nur dieser erneut gescannt.
  • Der Scan ist schmerzfrei, erfordert keine Betäubung und kann jederzeit unterbrochen werden.

Vorbereitung vor dem Scan

Einige einfache Schritte verbessern die Scanqualität. Beläge und weiche Ablagerungen auf den Zähnen werden entfernt, denn der Scanner erfasst alles, was sich auf der Oberfläche befindet. Wange und Zunge werden mit speziellen Wangenhaltern oder dem Spiegel des Zahnarztes zurückgehalten. Blutet das Zahnfleisch, wird die Blutung gestillt, da Blut die Zahnfleischgrenze verdeckt. Diese Vorbereitung dauert nur wenige Minuten, bestimmt aber direkt die Genauigkeit des Ergebnisses.

Wofür wird das digitale Modell genutzt?

Das erstellte Modell kann innerhalb von Sekunden an das Labor übermittelt werden. Probleme wie Versandzeiten, Verformungen des Abdrucks unterwegs oder ein zerbrochenes Gipsmodell entfallen. Außerdem lässt sich das Modell am Computer vermessen: Das Ausmaß der Zahnabnutzung, der Grad des Zahnfleischrückgangs oder der Unterschied zwischen zwei Scans können zahlenmäßig verglichen werden.

Bei DijiDent kombinieren wir dieses Modell bei Bedarf mit DVT-Daten. Das DVT zeigt den Knochen, der Scan die Oberfläche; zusammen ermöglichen sie eine ganzheitliche Implantat- und Prothetikplanung.

Auch Farbinformationen werden erfasst

Die meisten modernen Scanner erfassen neben der Form auch die Farbe der Oberfläche. Das liefert dem Labor vor allem bei Versorgungen im sichtbaren Bereich zusätzliche Informationen; Farbverläufe und Oberflächenstruktur der Nachbarzähne lassen sich am Modell beurteilen. Wird die Farbe nicht nur nach Augenmaß, sondern anhand einer gespeicherten Referenz bestimmt, unterstützt das ein natürliches Ergebnis.

Wovon hängt die Präzision ab?

Die Genauigkeit des digitalen Abdrucks hängt davon ab, dass die Oberfläche trocken bleibt, von der Scantechnik des Behandlers, von der klaren Sichtbarkeit der Zahnfleischgrenze und davon, dass der Patient still halten kann. Liegt ein Kronenrand unter dem Zahnfleisch und ist dort keine Sicht möglich, kann ein zusätzlicher Schritt nötig sein, um diesen Bereich freizulegen. Die Technologie allein garantiert also kein Ergebnis – entscheidend ist die richtige Anwendung.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Er arbeitet ausschließlich mit optischem Licht und verwendet keine ionisierende Strahlung.

Nein. Der Vorgang ist schmerzfrei und erfordert keine Betäubung. Sie spüren lediglich die Bewegung der Kameraspitze.

Er wird bei vielen Behandlungen eingesetzt; in einigen besonderen Situationen kann jedoch ein klassischer Abdruck bevorzugt werden. Die Entscheidung trifft Ihr Zahnarzt.

Bei korrekter Anwendung werden vergleichbare Ergebnisse erzielt. Die Hauptvorteile sind Komfort, Schnelligkeit und die einfache Wiederholbarkeit.

Ja, er wird digital archiviert und kann später für Vergleiche genutzt werden. Auf Wunsch erhalten Sie ihn auch selbst.

Der Abdruck muss kein gefürchteter Schritt mehr sein.

Wenn Sie über eine Krone, eine Prothese, eine implantatgetragene Lösung oder eine Behandlung mit transparenten Alignern nachdenken, können Sie mit einem digitalen Abdruck bequem starten. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und planen Sie den Ablauf gemeinsam mit uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Welches Abformverfahren angewendet wird, legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.