Intraoralscanner

Bei Kindern hängt der Erfolg einer Zahnbehandlung ebenso davon ab, wie sie erlebt wird, wie von der Technik selbst. Ein Kind, das seinen ersten Termin in schlechter Erinnerung hat, kann zu einem Erwachsenen werden, der sich jahrelang gegen den Zahnarztbesuch sträubt. Der Abdruck ist einer der schwierigsten Momente dieses Erlebnisses. Der digitale Abdruck bei Kindern erleichtert den Ablauf deutlich, weil er ohne Abdruckmasse und Wartezeit auskommt. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul ist es bei Kindern unser oberstes Ziel, dass die Behandlung nicht zu einer negativen Erinnerung wird.

Warum ist er für Kinder besser geeignet?

  • Keine Wartezeit: Am schwersten fällt Kindern das regungslose Warten. Der Scan macht es überflüssig.
  • Kein Erstickungsgefühl: Es wird kein Material eingesetzt, das den Mund ausfüllt.
  • Unterteilbar: Es kann in kurzen Etappen mit Pausen gearbeitet werden.
  • Spannend anzusehen: Zu verfolgen, wie die eigenen Zähne auf dem Bildschirm entstehen, macht Kindern oft Spaß.
  • Einfache Wiederholung: Ein durch Bewegung verwackelter Bereich kann neu erfasst werden, ohne alles zu wiederholen.

Bei welchen Behandlungen wird er eingesetzt?

Bei Kindern wird der digitale Abdruck für frühe kieferorthopädische Apparaturen, für Lückenhalter nach vorzeitigem Milchzahnverlust, für Aligner-Behandlungen, für Sportmundschutz und zur Kontrolle der Zahnentwicklung genutzt. Wertvoll ist er auch, um die Position eines verletzten Zahns festzuhalten und Veränderungen über die Zeit zu verfolgen.

Der Wert für die Verlaufskontrolle

Bei Kindern verändert sich der Mund schnell. Werden zwei Scans im Abstand von sechs Monaten überlagert, lassen sich Durchbruchsrichtung der Zähne, Kieferwachstum und Veränderungen der Zahnabstände objektiv erkennen. Diese Verlaufsdaten entstehen ganz ohne Strahlenbelastung – auch deshalb sind sie wichtig, weil sie den Bedarf an Röntgenaufnahmen verringern können.

Der Wert eines Kennenlerntermins

Wenn der erste Termin eines Kindes kein Behandlungstermin ist, macht das langfristig einen deutlichen Unterschied. Ein kurzer Besuch nur zum Kennenlernen, zum Sitzen auf dem Stuhl und zum Anschauen der Geräte verwandelt die Praxis in eine vertraute Umgebung. Kinder, die so kommen, arbeiten bei späteren Behandlungen viel besser mit. Lernt ein Kind die Praxis dagegen erstmals mit akuten Schmerzen kennen, steht das Erlebnis von Anfang an unter negativen Vorzeichen.

Wie bereiten Sie Ihr Kind vor?

Manche gut gemeinte Sätze von Eltern verstärken unbewusst die Angst. „Keine Angst“, „Das tut nicht weh“ oder „Du bekommst keine Spritze“ bringen das Kind auf Gedanken, die es vorher gar nicht hatte. Besser ist eine konkrete und ruhige Beschreibung: „Die Zahnärztin macht mit einer kleinen Kamera Fotos von deinen Zähnen, und wir schauen sie uns zusammen auf dem Bildschirm an.“

Es erleichtert den Ablauf auch, den Termin auf eine Zeit zu legen, in der das Kind ausgeruht ist, und nicht in die Schlafens- oder Essenszeit. Und falls Sie selbst Angst vor dem Zahnarzt haben, achten Sie darauf, diese nicht auf Ihr Kind zu übertragen – Kinder lesen die Körpersprache der Eltern sehr schnell.

Der Unterschied zwischen Belohnung und Druck

Dem Kind nach der Behandlung eine kleine Anerkennung zu geben, wirkt positiv verstärkend; ein Handel vor dem Termin wie „Wenn du brav bist, kaufe ich dir etwas“ vermittelt dem Kind jedoch, dass etwas Schwieriges auf es zukommt. Statt hohe Erwartungen aufzubauen, ist es wirksamer, den Termin wie eine gewöhnliche Kontrolle zu behandeln. An Tagen, an denen das Kind nicht mitmacht, ist es langfristig besser, den Termin zu verschieben, statt Druck auszuüben.

Unser Vorgehen in der Klinik

Wir zeigen das Gerät zuerst, lassen das Kind es anfassen und erklären in einfachen Sätzen, was wir tun. Bei manchen Kindern hilft es, zuerst einen kurzen Probescan bei Mutter oder Vater zu machen. Während des Scans vereinbaren wir ein Stoppzeichen; zu wissen, dass es den Ablauf anhalten kann, gibt dem Kind ein Gefühl von Kontrolle und verringert Abwehrreaktionen.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Wenn das Kind nicht mitmacht, wird kein Zwang angewendet; der Termin wird verschoben oder eine schrittweise Gewöhnung geplant.

Es gibt keine feste Altersgrenze; entscheidend ist die Fähigkeit des Kindes zur Mitarbeit. Bei kleinen Kindern wird in kurzen Abschnitten vorgegangen.

Nur der betroffene Bereich wird erneut gescannt; der Vorgang wird nicht von vorn wiederholt.

Nein. Es handelt sich um ein optisches Verfahren, nicht um eine Röntgenaufnahme.

Ja. Bei jüngeren Kindern erleichtert die Anwesenheit eines Elternteils den Ablauf oft.

Wir zwingen es nicht. Ein Kennenlerntermin kann vereinbart werden, damit sich das Kind an die Umgebung gewöhnt.

Das hängt von der geplanten Behandlung ab. Ihr Zahnarzt legt fest, welche Aufzeichnungen benötigt werden.

Die erste Erfahrung Ihres Kindes prägt seine künftige Zahngesundheit.

Lassen Sie uns für eine Kontrolle, eine kieferorthopädische Beurteilung oder einen Lückenhalter einen Termin planen, der zu Ihrem Kind passt. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns den Ablauf in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik mit Geduld gestalten.

Termin vereinbaren

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Welche Methode bei Kindern angewendet wird, legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.