Mit der schnellen Verbreitung der digitalen Zahnmedizin sind auch viele Fehlinformationen entstanden. Manche Versprechen lassen die Technologie stärker erscheinen, als sie ist, andere Vorbehalte sorgen für unnötiges Zögern.
Was ist digitale Behandlungsplanung? Vorhersagbare Zahnbehandlung mit DijiDent in der Türkei
Probleme der Mundgesundheit kommen selten allein. Ein Patient kann gleichzeitig eine Zahnfleischerkrankung, fehlende Zähne, abgenutzte Frontzähne und einen Backenzahn haben, der eine Wurzelbehandlung braucht. Die eigentliche Frage lautet dann nicht „Welche Behandlung ist nötig?“, sondern „Welche Behandlung in welcher Reihenfolge?“. Die digitale Behandlungsplanung ermöglicht es, diese Reihenfolge auf Basis von Daten festzulegen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul machen wir bei umfassenden Fällen den gesamten Plan sichtbar, bevor die Behandlung beginnt.
Was führt die digitale Planung zusammen?
- Klinische Befunde: Ihre Beschwerden, Gewohnheiten und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand.
- Dreidimensionale Bildgebung: Knochenvolumen, Wurzelformen und anatomische Nachbarschaften.
- Intraoralscan: Ein aktuelles Oberflächenmodell von Zähnen und Zahnfleisch.
- Foto- und Videoaufnahmen: Lachlinie, Lippenbewegung und Gesichtsproportionen.
- Okklusionsanalyse: Wie sich die Kaukräfte verteilen.
Werden diese Daten in der Software überlagert, entsteht ein einziger digitaler Zwilling Ihres Mundes. Ihr Zahnarzt muss nicht mehr einzelne Röntgenbilder und Gipsmodelle betrachten und im Kopf zusammensetzen – er sieht das Ganze auf einem Bildschirm.
Wie wird die Reihenfolge festgelegt?
Phase 1: Schmerz- und Infektionskontrolle
Vorrang haben immer akute Beschwerden und aktive Infektionen. Ein schmerzender Zahn wird zuerst behandelt, auch wenn er Teil des ästhetischen Plans ist.
Phase 2: Vorbereitung der Grundlage
Ohne gesundes Zahnfleisch und kontrollierte Karies wird keine definitive Versorgung eingegliedert. Eine ästhetische Lösung auf instabiler Grundlage hält nicht lange.
Phase 3: Strukturelle Korrektur
Falls nötig, werden in dieser Phase Kieferorthopädie, chirurgische Eingriffe oder Implantate geplant. Werden die Zähne in die richtige Position gebracht, lassen sich spätere Versorgungen oft mit weniger Eingriff umsetzen.
Phase 4: Versorgung und Ästhetik
Zahnersatz, Kronen und Smile-Design kommen in der letzten Phase.
Phase 5: Schutz und Nachsorge
Aufbissschiene, regelmäßige Kontrollen und ein individuelles Pflegeprogramm unterstützen die Dauerhaftigkeit des Plans.
Was passiert, wenn die Reihenfolge nicht eingehalten wird?
Werden Phasen übersprungen, scheint das kurzfristig Zeit zu sparen – meist ist jedoch das Gegenteil der Fall. An den Rändern von Kronen, die vor der Behandlung einer Parodontitis eingesetzt wurden, können schnell Probleme entstehen. Wird trotz notwendiger Kieferorthopädie direkt mit der Versorgung begonnen, muss unter Umständen mehr Zahnsubstanz abgetragen werden als nötig. Genau hier liegt der Wert des Plans: Er macht sichtbar, welcher Schritt Voraussetzung für welchen ist, und stellt irreversible Entscheidungen ans Ende.
Welchen konkreten Nutzen hat der Patient?
Der größte Beitrag der digitalen Planung ist, dass sie überraschende Entscheidungen reduziert. Mitten in der Behandlung den Satz „Wir müssen auch noch das machen“ zu hören, belastet sowohl das Budget als auch das Vertrauen. Steht der Plan von Anfang an, wissen Sie weitgehend im Voraus, wie viele Sitzungen nötig sind, welcher Eingriff in welchem Monat erfolgt und wie lange alles insgesamt dauert. Für Patienten aus dem Ausland ist das die Grundlage der Reiseplanung.
Der zweite Nutzen: Sie sind an der Entscheidung beteiligt. Wenn Sie den Plan am Bildschirm sehen und besprechen, verstehen Sie die empfohlenen Behandlungen nicht als abstrakte Liste, sondern als zusammenhängende Schritte. Möchten Sie eine Phase verschieben, sehen Sie auch, wie sich das auf die folgenden Schritte auswirkt.
Ein Zahnarzt oder ein Team?
Bei umfassenden Fällen arbeiten verschiedene Fachrichtungen am selben Plan: Chirurgie, Prothetik, Kieferorthopädie und Parodontologie. Der digitale Plan dient dabei als gemeinsame Sprache; alle sehen dieselben Daten, und Entscheidungen werden nicht unabhängig voneinander getroffen. Dass der Patient nicht mehr selbst Informationen zwischen verschiedenen Behandlern hin- und hertragen muss, macht den Ablauf schneller und sicherer.
Der Plan bleibt flexibel
Ein digitaler Plan ist kein unveränderlicher Vertrag. Er kann je nach Heilungsverlauf, klinischen Befunden oder Ihren Wünschen angepasst werden. Wichtig ist, dass jede Änderung mit ihrer Begründung mit Ihnen besprochen wird.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Für eine einzelne Füllung oder eine einfache Behandlung ist sie nicht erforderlich. Sinnvoll wird sie in umfassenden Fällen, in denen mehrere Behandlungen kombiniert werden.
Die Aufnahme der Unterlagen ist in der Regel in einer einzigen Sitzung abgeschlossen. Die Erstellung des Plans hängt vom Umfang des Falls ab.
In unserer Klinik wird in umfassenden Fällen nicht mit der Behandlung begonnen, ohne dass der Plan mit Ihnen besprochen wurde. Notfallbehandlungen sind eine Ausnahme.
Ja. Je nach Entwicklung der klinischen Befunde können Anpassungen erforderlich sein; jede Änderung wird mit ihrer Begründung erklärt.
Ja. Sie können eine Zusammenfassung mit den Behandlungsschritten und dem voraussichtlichen Zeitplan anfordern.
Sehen Sie Ihre Behandlung nicht Schritt für Schritt, sondern als Ganzes.
Wenn Sie mehrere Beschwerden haben, planen wir gemeinsam, welche Behandlung in welcher Reihenfolge erfolgt. Kontaktieren Sie uns für einen Termin – erstellen wir in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik mit Ihren digitalen Unterlagen einen persönlichen Fahrplan.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Behandlungsplan und -dauer sind individuell verschieden; die Entscheidung fällt nach der zahnärztlichen Untersuchung.
Was ist CAD/CAM und was ändert sich für Patienten? Grundlagen der digitalen Fertigung mit DijiDent in der Türkei
Der in Zahnarztpraxen häufig gehörte Begriff CAD/CAM ist eigentlich die Abkürzung für zwei getrennte Schritte: computergestütztes Design und computergestützte Fertigung. Für Patienten bleibt der Begriff meist abstrakt – dabei hilft er zu verstehen, wie die einzelnen Schritte Ihrer Behandlung ablaufen. Die CAD/CAM-Zahnmedizin überträgt die Kette vom Abdruck bis zur Fertigung in die digitale Welt. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul ist es uns wichtig, unseren Patienten diesen Prozess in einfachen Worten zu erklären.
Was bedeuten CAD und CAM?
CAD – die Designphase
Das mit dem digitalen Abdruck erstellte Modell wird in die Designsoftware übertragen. Hier wird die Form der Krone, Brücke oder Prothese erstellt. Die Randlinie wird festgelegt, die Beziehung zu den Nachbarzähnen angepasst und die Bisskontakte werden geprüft. In dieser Phase können Zahntechniker und Zahnarzt am selben Modell arbeiten.
CAM – die Fertigungsphase
Das freigegebene Design wird an die Fertigungseinheit geschickt. Es gibt zwei grundlegende Verfahren. Beim Fräsen wird die gewünschte Form aus einem vorgefertigten Block herausgeschnitten; das ist bei Zirkon- und Keramikversorgungen üblich. Beim 3D-Druck wird das Material Schicht für Schicht aufgebaut; so lassen sich Modelle, Provisorien und Bohrschablonen herstellen.
Was ändert sich für Patienten?
- Reproduzierbarkeit: Da das Design gespeichert ist, wird eine Erneuerung einfacher.
- Messbasierte Kontrolle: Stärke und Randpassung lassen sich zahlenmäßig prüfen.
- Vorhersagbare Fertigung: Das Materialverhalten wird mit bekannten Parametern berechnet.
- Archiv: Ihre Unterlagen können noch Jahre später als Referenz dienen.
- Kommunikation: Sie können das Design am Bildschirm sehen und freigeben.
Ist maschinelle Fertigung besser als Handarbeit?
Diese häufige Frage lässt sich nicht mit einem Wort beantworten. Die digitale Fertigung ist stark in Bezug auf Reproduzierbarkeit und Messgenauigkeit. Im sichtbaren Bereich hängen Details wie Farbverläufe, Transluzenz und Oberflächenstruktur jedoch nach wie vor stark vom handwerklichen Können des Zahntechnikers ab. In der Praxis nutzen die meisten Kliniken beides: Das Gerüst wird digital gefertigt, die ästhetischen Schichten werden von Hand bearbeitet. Es geht also nicht um Konkurrenz, sondern um Ergänzung.
Wie beeinflusst die Materialwahl den Prozess?
Die in der digitalen Fertigung nutzbaren Materialien verhalten sich unterschiedlich. Zirkon bietet hohe Stabilität und wird häufig im Seitenzahnbereich eingesetzt. Glaskeramiken überzeugen durch ihre Lichtdurchlässigkeit im sichtbaren Bereich. Blöcke auf Kompositbasis werden für Provisorien oder bestimmte Indikationen verwendet. Welches Material gewählt wird, hängt von der Position des Zahns, der verbliebenen Zahnsubstanz, den Kaukräften und Ihren ästhetischen Erwartungen ab.
Ist eine Krone in einer Sitzung möglich?
In manchen Zentren mit eigener Fertigungseinheit kann die Versorgung in ausgewählten Fällen am selben Tag fertiggestellt werden. Es wäre jedoch nicht richtig zu behaupten, dass dies für jeden Patienten und jede Versorgung möglich ist. Bei Arbeiten, die viele Zähne umfassen, bei Fällen im sichtbaren Bereich mit hohen Anforderungen an die Farbe und wenn die Heilung des Zahnfleischs abgewartet werden muss, dauert der Prozess naturgemäß länger. In unserer Klinik teilen wir Ihnen lieber einen realistischen Zeitplan mit.
Der langfristige Wert digitaler Daten
Die Aufbewahrung der Designdateien bringt Patienten einen konkreten Vorteil. Bricht Ihre Krone Jahre später oder muss sie erneuert werden, kann das frühere Design als Referenz dienen. Das verkürzt die Fertigungszeit und hilft, eine Form zu erhalten, mit der Sie zufrieden waren.
Reicht Technologie allein aus?
Nein. CAD/CAM ist stark, wenn es mit den richtigen Daten arbeitet. Ist der Abdruck unzureichend, die Zahnfleischgrenze nicht sichtbar oder die Bissregistrierung fehlerhaft, wird das Ergebnis unpassend – egal wie präzise die Fertigung ist. Entscheidend ist daher nicht das Gerät, sondern die klinische Beurteilung und die Qualität der Umsetzung. Bei der Wahl einer Klinik sollte die Frage nicht lauten „Welches Gerät gibt es?“, sondern „Wie wird der Prozess gestaltet?“.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Manche Kliniken lassen Design und Fertigung von Partnerlaboren durchführen; auch das ist eine verbreitete und bewährte Methode.
Kronen, Brücken, Inlays und Onlays, Veneers, Implantat-Suprakonstruktionen, provisorische Restaurationen sowie verschiedene Schienen und Aligner können hergestellt werden.
Die wichtigsten Faktoren für die Kosten sind das Material, der Umfang der Restauration und die Laborarbeit. Die Methode allein ist nicht ausschlaggebend.
Aufgrund seiner Struktur wird Zirkon aus Blöcken gefräst; deshalb kommt ein digitaler Fertigungsprozess zum Einsatz.
In vielen Fällen ist das möglich. Sie können Ihren Zahnarzt darum bitten.
Wie bei jedem Prozess gibt es auch hier Kontrollphasen. Aus diesem Grund werden Anprobe und Freigabe nicht übersprungen.
Treffen Sie Ihre Entscheidung in dem Wissen, wie Ihre Behandlung hergestellt wird.
Erfahren Sie, welche Methode für Ihre geplante Restauration geeignet ist und wie lange es voraussichtlich dauert. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie sich den Prozess in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik von Anfang bis Ende erklären.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Methode und Material legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.
Wie lange dauert ein Intraoralscan? Ihre Terminzeit planen mit DijiDent in der Türkei
Bei der Terminplanung ist die Dauer eine der häufigsten Fragen – besonders für Patienten, die eine Behandlung in einen vollen Arbeitstag einbauen möchten. Die Dauer eines Intraoralscans ist deutlich kürzer als beim klassischen Abdruck; statt eine einzige Zahl zu nennen, ist es aber richtiger, die Faktoren zu erklären, die die Dauer beeinflussen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul teilen wir Ihnen die Termindauer von Anfang an realistisch mit.
Wie lange dauert der Scan selbst?
In erfahrenen Händen ist der Scan eines Kiefers meist in wenigen Minuten erledigt. Für eine vollständige Erfassung sind drei Schritte nötig: Unterkiefer, Oberkiefer und die Bissbeziehung. Zusammen passen diese drei Schritte bei den meisten Patienten in eine kurze Zeitspanne. Zum Vergleich: Beim klassischen Abdruck dauert allein das Aushärten der Masse ähnlich lange.
Was umfasst der gesamte Termin?
Hier ist eine wichtige Unterscheidung zu treffen: Scandauer und Termindauer sind nicht dasselbe. Ihr Termin umfasst folgende Schritte:
- Untersuchung und Besprechung Ihrer Beschwerden
- Reinigung und Trocknung der Zahnoberflächen
- Scan in drei Schritten
- Gemeinsame Betrachtung des Modells am Bildschirm
- Besprechung des Plans und der nächsten Schritte
Planen Sie deshalb Zeit nicht nur für den Scan, sondern für alle diese Schritte ein.
Warum nennen wir keine feste Zahl?
Im Internet häufige Aussagen wie „Ein digitaler Abdruck dauert zwei Minuten“ beschreiben meist Idealbedingungen. Tatsächlich hängt die Dauer von der Situation in Ihrem Mund, dem zu scannenden Bereich und Ihrer persönlichen Toleranz ab. Eine realistische Spanne zu nennen, ist der bessere Weg, damit Sie beim Termin nicht überrascht werden.
Faktoren, die die Dauer beeinflussen
- Größe des Scanbereichs: Für eine einzelne Krone kann ein begrenzter Bereich reichen, bei einer Planung des ganzen Kiefers wird der gesamte Zahnbogen gescannt.
- Sichtbarkeit der Zahnfleischgrenze: Liegt der Kronenrand unter dem Zahnfleisch, ist zusätzliche Vorbereitung nötig.
- Feuchtigkeitskontrolle: Speichel verlangsamt den Scan; zwischendurch wird getrocknet.
- Mitarbeit des Patienten: Stillhalten und ausreichende Mundöffnung beeinflussen die Dauer direkt.
- Würgereiz: Bei Empfindlichkeit wird in Etappen gescannt, die Gesamtdauer verlängert sich.
- Ausgangssituation im Mund: Brackets, viele Versorgungen oder lockere Zähne können den Ablauf verlängern.
Der Einfluss der Erfahrung
Die Scandauer hängt stark von der Erfahrung des Behandlers ab. Den richtigen Scanpfad zu wählen, das Gerät in passendem Abstand und Winkel zu halten und Bereiche mit fehlenden Daten sofort zu erkennen, sind Fähigkeiten, die mit der Praxis wachsen. Mit demselben Gerät am selben Patienten können zwei Behandler unterschiedlich lange brauchen.
Dauer bei Kindern
Bei Kindern wird meist in kürzeren Abschnitten gescannt, mit kleinen Pausen dazwischen. Das verlängert die Gesamtdauer etwas, sorgt aber dafür, dass der Scan abgeschlossen werden kann. Einer der wichtigsten Faktoren ist, dass das Kind gut auf den Ablauf vorbereitet ist.
Zeitvergleich mit dem klassischen Abdruck
Beim klassischen Abdruck müssen der Löffel vorbereitet, die Masse angemischt, eingesetzt und das Aushärten abgewartet werden. Ist das Ergebnis unzureichend, beginnen alle Schritte von vorn. Beim digitalen Scan wird nur der fehlende Bereich erneut gescannt. Der eigentliche Zeitgewinn zeigt sich daher nicht beim ersten Versuch, sondern wenn eine Wiederholung nötig wird.
Wie viel lässt sich an einem Tag erledigen?
Für Patienten aus dem Ausland oder mit wenig Zeit planen wir häufig so: Untersuchung, bei Bedarf DVT und digitaler Scan erfolgen in derselben Sitzung. So sind alle Unterlagen bei einem Besuch erfasst, und die Planung kann sofort beginnen. Die eigentlichen Behandlungsschritte finden in separaten Terminen statt.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Zwischen den Phasen können Sie sich ausruhen, schlucken und eine Pause einlegen.
Nein. Wird ein fehlender Bereich festgestellt, wird nur dieser Bereich erneut gescannt.
In der Regel ja; der wichtigste Unterschied ist, dass keine Wartezeit für das Aushärten anfällt.
Für den Scan allein genügt wenig Zeit; wir empfehlen jedoch, zusätzliche Zeit für Untersuchung und Bewertung einzuplanen.
Das Modell wird sofort erstellt und gemeinsam betrachtet. Bei Behandlungen mit Laborphase wird die Herstellungszeit separat eingeplant.
Holen Sie das Beste aus Ihrem Termin heraus.
Wenn Sie wenig Zeit haben, teilen Sie uns dies vorab mit; wir planen Untersuchung, Bildgebung und digitalen Abdruck in derselben Sitzung. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns Ihre Zeit in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik optimal nutzen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Die Dauer ist individuell und fallabhängig; die genaue Planung erfolgt durch Ihren Zahnarzt.
Was ist ein Intraoralscanner und wie funktioniert er? Die Grundlagen des digitalen Abdrucks mit DijiDent in der Türkei
In der Zahnmedizin ist der Abdruck einer der unsichtbaren, aber entscheidenden Schritte einer Behandlung. Wie gut eine Krone, eine Prothese oder ein Aligner passt, hängt direkt von der Präzision des Abdrucks ab. Der Intraoralscanner ersetzt dabei die physische Abformung durch einen optischen Scan. Die digitale Abformung, die wir in der DijiDent Zahnklinik in Istanbul einsetzen, soll sowohl den Patientenkomfort erhöhen als auch die Passgenauigkeit der Versorgungen unterstützen.
Was ist ein Intraoralscanner?
Ein Intraoralscanner ist eine optische Kamera mit einem Handstück etwa in Stiftgröße. Diese Spitze wird in den Mund eingeführt und langsam über die Zahnoberflächen geführt. Dabei nimmt das Gerät Hunderte Bilder pro Sekunde auf. Die Software setzt die Bilder in Echtzeit zusammen, und auf dem Bildschirm entsteht ein farbiges dreidimensionales Modell Ihrer Zähne. Am Ende haben Sie kein Gipsmodell, sondern eine digitale Datei, die sich teilen lässt.
Wie wird aus Licht eine Messung?
Scanner arbeiten mit unterschiedlichen optischen Verfahren. Manche projizieren ein strukturiertes Lichtmuster auf die Oberfläche und berechnen aus dessen Verformung die Tiefeninformation. Andere nutzen Fokusunterschiede, um die Entfernung jedes Punktes zu berechnen. Unabhängig vom Verfahren ist das Ergebnis dasselbe: Jeder Punkt der Oberfläche wird in dreidimensionale Koordinaten umgewandelt, und aus diesen Punkten entsteht das digitale Modell.
Ein wichtiger Punkt: Ein Intraoralscanner arbeitet ohne Röntgenstrahlung. Es ist eine völlig andere Technologie als Röntgen oder DVT und arbeitet nur mit sichtbarem Licht. Deshalb kann er in nahezu jeder Situation – auch in der Schwangerschaft – eingesetzt und beliebig oft wiederholt werden.
Was passiert beim Scannen?
- Die Zahnoberflächen werden getrocknet; Feuchtigkeit kann die Bildqualität beeinträchtigen.
- Das Handstück wird in drei Schritten geführt: Unterkiefer, Oberkiefer und Biss.
- Sie können auf dem Bildschirm mitverfolgen, wie das Modell entsteht.
- Fehlt ein Bereich, wird nur dieser erneut gescannt.
- Der Scan ist schmerzfrei, erfordert keine Betäubung und kann jederzeit unterbrochen werden.
Vorbereitung vor dem Scan
Einige einfache Schritte verbessern die Scanqualität. Beläge und weiche Ablagerungen auf den Zähnen werden entfernt, denn der Scanner erfasst alles, was sich auf der Oberfläche befindet. Wange und Zunge werden mit speziellen Wangenhaltern oder dem Spiegel des Zahnarztes zurückgehalten. Blutet das Zahnfleisch, wird die Blutung gestillt, da Blut die Zahnfleischgrenze verdeckt. Diese Vorbereitung dauert nur wenige Minuten, bestimmt aber direkt die Genauigkeit des Ergebnisses.
Wofür wird das digitale Modell genutzt?
Das erstellte Modell kann innerhalb von Sekunden an das Labor übermittelt werden. Probleme wie Versandzeiten, Verformungen des Abdrucks unterwegs oder ein zerbrochenes Gipsmodell entfallen. Außerdem lässt sich das Modell am Computer vermessen: Das Ausmaß der Zahnabnutzung, der Grad des Zahnfleischrückgangs oder der Unterschied zwischen zwei Scans können zahlenmäßig verglichen werden.
Bei DijiDent kombinieren wir dieses Modell bei Bedarf mit DVT-Daten. Das DVT zeigt den Knochen, der Scan die Oberfläche; zusammen ermöglichen sie eine ganzheitliche Implantat- und Prothetikplanung.
Auch Farbinformationen werden erfasst
Die meisten modernen Scanner erfassen neben der Form auch die Farbe der Oberfläche. Das liefert dem Labor vor allem bei Versorgungen im sichtbaren Bereich zusätzliche Informationen; Farbverläufe und Oberflächenstruktur der Nachbarzähne lassen sich am Modell beurteilen. Wird die Farbe nicht nur nach Augenmaß, sondern anhand einer gespeicherten Referenz bestimmt, unterstützt das ein natürliches Ergebnis.
Wovon hängt die Präzision ab?
Die Genauigkeit des digitalen Abdrucks hängt davon ab, dass die Oberfläche trocken bleibt, von der Scantechnik des Behandlers, von der klaren Sichtbarkeit der Zahnfleischgrenze und davon, dass der Patient still halten kann. Liegt ein Kronenrand unter dem Zahnfleisch und ist dort keine Sicht möglich, kann ein zusätzlicher Schritt nötig sein, um diesen Bereich freizulegen. Die Technologie allein garantiert also kein Ergebnis – entscheidend ist die richtige Anwendung.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Er arbeitet ausschließlich mit optischem Licht und verwendet keine ionisierende Strahlung.
Nein. Der Vorgang ist schmerzfrei und erfordert keine Betäubung. Sie spüren lediglich die Bewegung der Kameraspitze.
Er wird bei vielen Behandlungen eingesetzt; in einigen besonderen Situationen kann jedoch ein klassischer Abdruck bevorzugt werden. Die Entscheidung trifft Ihr Zahnarzt.
Bei korrekter Anwendung werden vergleichbare Ergebnisse erzielt. Die Hauptvorteile sind Komfort, Schnelligkeit und die einfache Wiederholbarkeit.
Ja, er wird digital archiviert und kann später für Vergleiche genutzt werden. Auf Wunsch erhalten Sie ihn auch selbst.
Der Abdruck muss kein gefürchteter Schritt mehr sein.
Wenn Sie über eine Krone, eine Prothese, eine implantatgetragene Lösung oder eine Behandlung mit transparenten Alignern nachdenken, können Sie mit einem digitalen Abdruck bequem starten. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und planen Sie den Ablauf gemeinsam mit uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Welches Abformverfahren angewendet wird, legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.


