Wer eine kieferorthopädische Behandlung beginnt, muss während der gesamten Behandlungszeit die Anweisungen des Kieferorthopäden befolgen. Die Behandlung ist Teamarbeit zwischen Patient und Arzt. Patienten sollten sich an die Empfehlungen und Anweisungen des Arztes halten und bewusst mitarbeiten – nur so verläuft die Behandlung regelmäßig und gesund. Da mangelnde Reinigung und Pflege zu Karies und anderen Erkrankungen führt, steht die Pflege an erster Stelle.
Nach dem Einsetzen der Zahnspange gibt es beim Essen und Trinken grundsätzlich keine Einschränkungen. Das ist den heute verwendeten Titandrähten zu verdanken. Dennoch gibt es einige Speisen und Getränke, von denen Ärzte abraten – manche davon nicht nur Zahnspangenträgern, sondern allen Menschen.
Klebrige Lebensmittel können die Zahnspange beschädigen, denn die Brackets im Mund sind sehr empfindlich. Produkte wie Kaugummi oder Lokum können an der Spange kleben bleiben und dazu führen, dass sich Brackets lösen. Harte Lebensmittel sollten nicht abgebissen werden; harte Früchte und Speisen schneidet man am besten mit dem Messer in kleine Stücke. Generell sollten alle Speisen mit Besteck gegessen werden. Wer darauf nicht achtet, riskiert, dass sich Brackets lösen. Besonders in der ersten Woche ist Vorsicht geboten – in den ersten Wochen sollten am besten weiche und saftige Speisen gegessen werden. So gibt es beim Essen und Trinken keine Probleme.
An der Zahnspange gibt es kleine Zwischenräume und Vorsprünge, in denen sich Speisereste und Plaque ansammeln können. Das kann zu Verfärbungen, Karies und Zahnfleischerkrankungen führen. Regelmäßige Verwendung von Zahnseide und gründliches Zähneputzen beugen diesen Problemen vor.

