Was Patienten bei Zahnersatz- und Kronenbehandlungen am meisten zermürbt, ist nicht der Eingriff selbst, sondern wiederholte Termine.
Was ist digitale Behandlungsplanung? Vorhersagbare Zahnbehandlung mit DijiDent in der Türkei
Probleme der Mundgesundheit kommen selten allein. Ein Patient kann gleichzeitig eine Zahnfleischerkrankung, fehlende Zähne, abgenutzte Frontzähne und einen Backenzahn haben, der eine Wurzelbehandlung braucht. Die eigentliche Frage lautet dann nicht „Welche Behandlung ist nötig?“, sondern „Welche Behandlung in welcher Reihenfolge?“. Die digitale Behandlungsplanung ermöglicht es, diese Reihenfolge auf Basis von Daten festzulegen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul machen wir bei umfassenden Fällen den gesamten Plan sichtbar, bevor die Behandlung beginnt.
Was führt die digitale Planung zusammen?
- Klinische Befunde: Ihre Beschwerden, Gewohnheiten und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand.
- Dreidimensionale Bildgebung: Knochenvolumen, Wurzelformen und anatomische Nachbarschaften.
- Intraoralscan: Ein aktuelles Oberflächenmodell von Zähnen und Zahnfleisch.
- Foto- und Videoaufnahmen: Lachlinie, Lippenbewegung und Gesichtsproportionen.
- Okklusionsanalyse: Wie sich die Kaukräfte verteilen.
Werden diese Daten in der Software überlagert, entsteht ein einziger digitaler Zwilling Ihres Mundes. Ihr Zahnarzt muss nicht mehr einzelne Röntgenbilder und Gipsmodelle betrachten und im Kopf zusammensetzen – er sieht das Ganze auf einem Bildschirm.
Wie wird die Reihenfolge festgelegt?
Phase 1: Schmerz- und Infektionskontrolle
Vorrang haben immer akute Beschwerden und aktive Infektionen. Ein schmerzender Zahn wird zuerst behandelt, auch wenn er Teil des ästhetischen Plans ist.
Phase 2: Vorbereitung der Grundlage
Ohne gesundes Zahnfleisch und kontrollierte Karies wird keine definitive Versorgung eingegliedert. Eine ästhetische Lösung auf instabiler Grundlage hält nicht lange.
Phase 3: Strukturelle Korrektur
Falls nötig, werden in dieser Phase Kieferorthopädie, chirurgische Eingriffe oder Implantate geplant. Werden die Zähne in die richtige Position gebracht, lassen sich spätere Versorgungen oft mit weniger Eingriff umsetzen.
Phase 4: Versorgung und Ästhetik
Zahnersatz, Kronen und Smile-Design kommen in der letzten Phase.
Phase 5: Schutz und Nachsorge
Aufbissschiene, regelmäßige Kontrollen und ein individuelles Pflegeprogramm unterstützen die Dauerhaftigkeit des Plans.
Was passiert, wenn die Reihenfolge nicht eingehalten wird?
Werden Phasen übersprungen, scheint das kurzfristig Zeit zu sparen – meist ist jedoch das Gegenteil der Fall. An den Rändern von Kronen, die vor der Behandlung einer Parodontitis eingesetzt wurden, können schnell Probleme entstehen. Wird trotz notwendiger Kieferorthopädie direkt mit der Versorgung begonnen, muss unter Umständen mehr Zahnsubstanz abgetragen werden als nötig. Genau hier liegt der Wert des Plans: Er macht sichtbar, welcher Schritt Voraussetzung für welchen ist, und stellt irreversible Entscheidungen ans Ende.
Welchen konkreten Nutzen hat der Patient?
Der größte Beitrag der digitalen Planung ist, dass sie überraschende Entscheidungen reduziert. Mitten in der Behandlung den Satz „Wir müssen auch noch das machen“ zu hören, belastet sowohl das Budget als auch das Vertrauen. Steht der Plan von Anfang an, wissen Sie weitgehend im Voraus, wie viele Sitzungen nötig sind, welcher Eingriff in welchem Monat erfolgt und wie lange alles insgesamt dauert. Für Patienten aus dem Ausland ist das die Grundlage der Reiseplanung.
Der zweite Nutzen: Sie sind an der Entscheidung beteiligt. Wenn Sie den Plan am Bildschirm sehen und besprechen, verstehen Sie die empfohlenen Behandlungen nicht als abstrakte Liste, sondern als zusammenhängende Schritte. Möchten Sie eine Phase verschieben, sehen Sie auch, wie sich das auf die folgenden Schritte auswirkt.
Ein Zahnarzt oder ein Team?
Bei umfassenden Fällen arbeiten verschiedene Fachrichtungen am selben Plan: Chirurgie, Prothetik, Kieferorthopädie und Parodontologie. Der digitale Plan dient dabei als gemeinsame Sprache; alle sehen dieselben Daten, und Entscheidungen werden nicht unabhängig voneinander getroffen. Dass der Patient nicht mehr selbst Informationen zwischen verschiedenen Behandlern hin- und hertragen muss, macht den Ablauf schneller und sicherer.
Der Plan bleibt flexibel
Ein digitaler Plan ist kein unveränderlicher Vertrag. Er kann je nach Heilungsverlauf, klinischen Befunden oder Ihren Wünschen angepasst werden. Wichtig ist, dass jede Änderung mit ihrer Begründung mit Ihnen besprochen wird.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Für eine einzelne Füllung oder eine einfache Behandlung ist sie nicht erforderlich. Sinnvoll wird sie in umfassenden Fällen, in denen mehrere Behandlungen kombiniert werden.
Die Aufnahme der Unterlagen ist in der Regel in einer einzigen Sitzung abgeschlossen. Die Erstellung des Plans hängt vom Umfang des Falls ab.
In unserer Klinik wird in umfassenden Fällen nicht mit der Behandlung begonnen, ohne dass der Plan mit Ihnen besprochen wurde. Notfallbehandlungen sind eine Ausnahme.
Ja. Je nach Entwicklung der klinischen Befunde können Anpassungen erforderlich sein; jede Änderung wird mit ihrer Begründung erklärt.
Ja. Sie können eine Zusammenfassung mit den Behandlungsschritten und dem voraussichtlichen Zeitplan anfordern.
Sehen Sie Ihre Behandlung nicht Schritt für Schritt, sondern als Ganzes.
Wenn Sie mehrere Beschwerden haben, planen wir gemeinsam, welche Behandlung in welcher Reihenfolge erfolgt. Kontaktieren Sie uns für einen Termin – erstellen wir in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik mit Ihren digitalen Unterlagen einen persönlichen Fahrplan.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Behandlungsplan und -dauer sind individuell verschieden; die Entscheidung fällt nach der zahnärztlichen Untersuchung.
Digitaler Workflow bei implantatgetragenem Zahnersatz: Passgenaue und komfortable Lösungen mit DijiDent in der Türkei
Mit dem chirurgischen Teil der Implantatbehandlung ist der Prozess nicht abgeschlossen; das eigentlich sichtbare Ergebnis entsteht erst mit dem Zahnersatz darauf. In dieser Phase ist die Passgenauigkeit besonders wichtig, denn Implantate sind nicht wie natürliche Zähne über ein elastisches Bindegewebe verankert – eine ungenaue Suprakonstruktion belastet Implantat und umliegenden Knochen direkt. Bei der Herstellung von implantatgetragenem Zahnersatz unterstützt der digitale Workflow diese Präzision. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul planen wir diesen Prozess von Anfang an.
Wie wird bei Implantaten digital abgeformt?
Anders als bei natürlichen Zähnen ist der sichtbare Teil eines Implantats keine Oberfläche, sondern eine Verbindungsstelle. Deshalb wird vor dem Scan ein kleines Teil, der sogenannte Scanbody, auf das Implantat gesetzt. Er übersetzt Position und Winkel des Implantats in eine Form, die der Scanner lesen kann. Nach dem Scan berechnet die Software ausgehend von dieser Referenz die dreidimensionale Position des Implantats.
Wie läuft es ab?
- Der Gingivaformer wird entfernt und der Scanbody eingesetzt.
- Unterkiefer, Oberkiefer und Biss werden gescannt.
- Bei Bedarf wird ein zusätzlicher Scan zur Erfassung der Zahnfleischform gemacht.
- Der Scanbody wird entfernt, der Gingivaformer wieder eingesetzt.
- Die Daten gehen ans Labor, das Design wird erstellt und dem Zahnarzt zur Freigabe vorgelegt.
Beim klassischen Verfahren erfolgte dieser Schritt mit Abformpfosten und Abdruckmasse; der Patient musste lange mit geöffnetem Mund warten. Beim digitalen Verfahren entfällt diese Wartezeit.
Optionen für den Zahnersatz
Verschraubter Zahnersatz
Die Suprakonstruktion wird mit einer Schraube am Implantat befestigt. Der größte Vorteil: Sie lässt sich bei Bedarf leicht abnehmen und wieder einsetzen – praktisch für Pflege, Kontrolle und eventuelle Reparaturen. Der Schraubenkanal erfordert im sichtbaren Bereich eine sorgfältige Planung.
Zementierter Zahnersatz
Die Suprakonstruktion wird auf das Abutment geklebt. Das kann ästhetische Vorteile haben; es ist jedoch eine sorgfältige Verarbeitung nötig, damit kein überschüssiger Zement unter dem Zahnfleisch zurückbleibt.
Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten
Bei zahnlosen Kiefern werden Haltesysteme eingesetzt, mit denen die Prothese an den Implantaten verankert wird. Der Patient kann die Prothese herausnehmen, was die Reinigung erleichtert.
Welche Option geeignet ist, hängt von Anzahl und Position der Implantate, der Knochensituation, Ihren ästhetischen Erwartungen und Ihren Pflegegewohnheiten ab.
Die Bedeutung der Zahnfleischformung
Ob implantatgetragener Zahnersatz natürlich wirkt, hängt nicht nur von der Zahnform ab, sondern auch davon, wie das Zahnfleisch um ihn herum geformt ist. Gingivaformer und Provisorien in der Heilungsphase geben dem Zahnfleisch die gewünschte Kontur. Ein Scan nach Ausbildung dieser Form sorgt dafür, dass der definitive Zahnersatz mit dem richtigen Profil gefertigt wird. Wird dieser Schritt vor allem im Frontzahnbereich übersprungen, kann ein technisch einwandfreies, optisch aber künstlich wirkendes Ergebnis entstehen.
Der Beitrag des digitalen Workflows
Die Scandaten lassen sich mit dem DVT und den Planungsdaten vor dem Eingriff kombinieren. So ist der Zahnersatz kein Teil, das nachträglich an die Implantatposition angepasst wird, sondern die Umsetzung eines von Anfang an geplanten Ziels. Da die Daten archiviert werden, ist bei einer späteren Erneuerung eines Teils womöglich kein neuer Abdruck nötig.
Kontinuierliche Kontrollen
Implantatgetragener Zahnersatz ist nach dem Einsetzen keine Konstruktion, die man sich selbst überlassen kann. Schraubenlockerungen, Veränderungen des Bisses und die Gesundheit des Gewebes um das Implantat müssen regelmäßig kontrolliert werden. Bei diesen Kontrollen kann es nötig sein, den Zahnersatz abzunehmen und zu reinigen – auch das ist ein Vorteil verschraubter Systeme.
Grenzen bei Versorgungen des ganzen Kiefers
Bei langen Scanstrecken mit vielen Implantaten wird die Genauigkeit beim Zusammensetzen der Daten kritischer. In solchen Fällen können zusätzliche Referenzverfahren oder Prüfschritte eingesetzt werden; manchmal wird ein kombiniertes Vorgehen mit der klassischen Methode bevorzugt. In unserer Klinik treffen wir diese Entscheidung je nach Fall.
Häufig gestellte Fragen
Mit der prothetischen Phase wird begonnen, nachdem bestätigt wurde, dass die Einheilung in den Knochen abgeschlossen ist. Diese Beurteilung nimmt Ihr Zahnarzt vor.
Nein. Abdruck und Anprobe sind schmerzfrei; eine Betäubung ist in der Regel nicht nötig.
Das hängt vom Umfang des Falls ab. Bei einem einzelnen Implantat ist der Ablauf kürzer, bei Versorgungen des gesamten Zahnbogens länger.
Mit der Zeit kann sich eine Schraube lockern; bei den Kontrollen wird sie einfach nachgezogen. Tritt dies häufig auf, wird der Biss beurteilt.
Empfohlen werden Interdentalbürsten und spezielle Zahnseide. Regelmäßige professionelle Kontrollen sind unerlässlich.
Ja. Da die digitale Aufzeichnung gespeichert ist, verläuft die Herstellung in der Regel schneller.
Lassen Sie uns den Zahn auf Ihrem Implantat von Anfang an planen.
Wir bestimmen gemeinsam die passende Option und den Zeitplan für Ihre prothetische Phase. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik mit einem digitalen Workflow vorgehen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Art des Zahnersatzes und Ablauf legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.
Digitaler Abdruck und Kommunikation mit dem Labor: Ein reibungsloser Workflow mit DijiDent in der Türkei
Die meisten Patienten wissen nicht, was nach dem Abdruck mit ihrem Mund passiert. Dabei hängt die Passung Ihrer Krone oder Prothese nicht nur von der Zeit in der Praxis ab, sondern auch von den Arbeitsschritten im Labor. Die Kommunikation mit dem Dentallabor hat sich mit dem digitalen Workflow grundlegend verändert. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul gestalten wir diesen Prozess transparent und erklären unseren Patienten, wie ihre Zähne hergestellt werden.
Wie lief es früher ab?
Beim herkömmlichen Verfahren wurde der Abdruck physisch ins Labor gebracht. Dabei gab es mehrere Risikopunkte: Beschädigungen beim Transport, Maßabweichungen beim Ausgießen mit Gips, ein zerbrochenes Modell und die Transportzeit. Außerdem mussten die Wünsche des Zahnarztes über ein schriftliches Formular übermittelt werden; Unklarheiten wurden telefonisch geklärt.
Wie funktioniert der digitale Workflow?
- Sofortige Übermittlung: Nach dem Scan geht die Datei innerhalb von Sekunden ans Labor. Versandzeiten entfallen.
- Zusätzliche Informationen: Farbaufnahmen, klinische Fotos und Notizen des Zahnarztes werden mit derselben Datei geschickt.
- Designfreigabe: Das Labor sendet sein Design an den Zahnarzt; ohne Freigabe wird nicht produziert.
- Fertigung: Das freigegebene Design wird gefräst oder im 3D-Druck hergestellt.
- Archiv: Da die Daten gespeichert werden, können sie bei einer späteren Erneuerung wiederverwendet werden.
Warum ist die Freigabe wichtig?
Die Prüfung des digitalen Designs durch den Zahnarzt ist der Qualitätskontrollpunkt des Prozesses. Kronenrand, Stärke, Beziehung zu den Nachbarzähnen und Bisskontakte werden in dieser Phase beurteilt. Wird ein Problem vor der Fertigung erkannt, lässt es sich leicht korrigieren; wird es erst danach bemerkt, beginnt der Prozess von vorn. Deshalb überspringen wir die Freigabe nicht.
Fertigungsverfahren
Ein digitales Design wird auf zwei grundlegenden Wegen zum physischen Objekt. Beim Fräsen wird die gewünschte Form aus vorgefertigten Blöcken herausgeschnitten; das ist bei Zirkon- und Keramikversorgungen verbreitet. Beim 3D-Druck wird das Material Schicht für Schicht aufgebaut; so lassen sich Provisorien, Modelle und Bohrschablonen herstellen. Welches Verfahren genutzt wird, hängt von der Art der Versorgung und dem gewählten Material ab.
Wovon hängt die Fertigungszeit ab?
Die häufige Frage „Warum dauert es so lange?“ hat mehrere Antworten. Der Umfang der Versorgung ist der wichtigste Faktor: Eine einzelne Krone und eine Versorgung des ganzen Kiefers lassen sich nicht in derselben Zeit herstellen. Auch das Material spielt eine Rolle; manche Keramikarbeiten erfordern eine Schichttechnik und mehrere Brennvorgänge. Im sichtbaren Bereich kostet es zusätzliche Zeit, Farbe und Oberflächenstruktur zu erzielen. Zudem können Anpassungen bei der Anprobe den Prozess verlängern – für die Behandlungsqualität ist dieser Schritt jedoch notwendig.
Wie wird die Farbe angepasst?
Die Farbe ist eines der schwierigsten Themen im digitalen Workflow. Die Farbe auf dem Bildschirm und die Farbwahrnehmung im Mund können je nach Lichtverhältnissen voneinander abweichen. Deshalb werden neben den digitalen Daten auch eine klinische Farbbestimmung und Fotos genutzt. Im sichtbaren Bereich erfolgt bei Bedarf bei der Anprobe eine zusätzliche Farbbeurteilung. Das ist keine Verzögerung, sondern ein notwendiger Schritt für ein natürliches Ergebnis.
Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker
Die Qualität einer Versorgung ist das gemeinsame Produkt zweier Fachgebiete. Der Zahnarzt kennt die Bedingungen im Mund, die Erwartungen des Patienten und die Bissverhältnisse; der Zahntechniker kennt das Verhalten des Materials und die Grenzen der Fertigung. Im digitalen Umfeld treffen beide Kenntnisse in derselben Datei zusammen. Dass sich im Design gegenseitig Notizen hinterlassen lassen, verringert den Informationsverlust des herkömmlichen Verfahrens erheblich.
Was bedeutet das für Patienten?
Der digitale Workflow macht den Ablauf vorhersagbarer. Das Risiko, dass Ihr Abdruck verloren geht oder beschädigt wird, sinkt, unnötige Wiederholungstermine werden seltener, und Ihre Daten werden archiviert. Muss Ihre Krone Jahre später erneuert werden, kann das frühere Design als Referenz dienen.
Häufig gestellte Fragen
Design und Herstellung erfolgen im Dentallabor, mit dem die Klinik zusammenarbeitet. Informationen zum Ablauf erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt.
Die Weitergabe erfolgt zu Behandlungszwecken und im Rahmen der geltenden Gesetzgebung. Sie können ausführliche Informationen zum Ablauf anfordern.
Sie beschleunigt die Übertragungs- und Designphasen; die Gesamtdauer hängt jedoch vom Umfang der Restauration ab.
Nein. Eine Korrektur hinsichtlich Passung oder Ästhetik anzufordern, zeigt, dass die Qualitätskontrolle funktioniert.
In vielen Fällen ist das möglich. Sie können Ihren Zahnarzt bitten, Ihnen das Design zu zeigen.
Die Aufzeichnungen werden im Rahmen der geltenden Gesetzgebung archiviert und Ihnen auf Wunsch zur Verfügung gestellt.
Sie haben das Recht, jede Phase Ihrer Behandlung zu kennen.
Informieren Sie sich ausführlich über Ablauf, voraussichtliche Dauer und Phasen Ihrer geplanten Restauration. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie sich den Prozess in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik von Anfang bis Ende erklären.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Fertigungszeiten hängen von Fall und Material ab; die Planung erfolgt durch Ihren Zahnarzt.
Was ist eine Zirkonkrone? Die Balance aus Stabilität und Ästhetik mit DijiDent in der Türkei
Die Materialwahl in der Zahnmedizin hat sich in den letzten zwanzig Jahren deutlich verändert. Metallkeramik, lange der Standard, wurde zunehmend von metallfreien Optionen abgelöst. Die Zirkonkrone ist der am häufigsten eingesetzte Vertreter dieses Wandels. Wie jedes Material hat aber auch Zirkon Stärken und Grenzen. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul wählen wir das Material nach den Erfordernissen Ihres Falls.
Was ist Zirkon?
Zirkon (Zirkonoxid) ist ein hochfestes weißes Keramikmaterial, das in der Zahnmedizin eingesetzt wird. Es ist kein Metall; deshalb treten der graue Schimmer und die dunkle Linie am Zahnfleischrand, die bei Metallkeramik vorkommen, nicht auf. Es wird computergestützt aus Blöcken gefräst und anschließend gesintert, bis es seine endgültige Härte erreicht.
Zwei grundlegende Ausführungen
Verblendetes Zirkon: Das Gerüst besteht aus Zirkon, darauf werden ästhetische Keramikschichten von Hand aufgetragen. Das ist bei Lichtdurchlässigkeit und Farbverläufen vorteilhaft und wird meist im Frontzahnbereich bevorzugt. Die Verblendschicht kann eher abplatzen als bei der monolithischen Variante.
Monolithisches Zirkon: Die gesamte Versorgung besteht aus Zirkon, ohne separate Keramikschicht. Die Bruchfestigkeit ist hoch; sie wird häufig im Seitenzahnbereich und bei Patienten mit Zähnepressen eingesetzt. Mit den in den letzten Jahren entwickelten transluzenteren Generationen hat sich auch die Ästhetik deutlich verbessert.
Wann wird es bevorzugt?
- Bei Zähnen mit großem Substanzverlust, die eine Vollkrone brauchen
- Bei wurzelbehandelten, verfärbten Zähnen
- Im Seitenzahnbereich mit hohen Kaukräften
- Bei mehrgliedrigen Brücken
- Bei Versorgungen auf Implantaten
- Wenn eine metallfreie Lösung gewünscht ist
Wo liegen die Grenzen?
Zirkon ist ein Material für Vollkronen; der Zahn muss rundum präpariert werden. Wird nur eine begrenzte Veränderung an der Vorderseite angestrebt, sollten daher zuerst weniger invasive Optionen geprüft werden. Bei sehr dünnen Veneers kann Glaskeramik wegen ihrer Lichtdurchlässigkeit vorteilhafter sein.
Ein weiterer Punkt sind die Gegenzähne. Harte Keramikversorgungen mit nicht ausreichend polierter Oberfläche können den natürlichen Gegenzahn abnutzen. Deshalb wird auf die Oberflächenbearbeitung vor dem Befestigen und die Einstellung des Bisses geachtet.
Herstellung
Zirkonversorgungen werden nach dem digitalen Design aus Blöcken gefräst. Dabei wird das Teil etwas größer als seine Endgröße hergestellt, denn beim Sintern schrumpft das Material in vorhersehbarem Maß. Wie treffsicher diese Berechnung ist, hängt von der Genauigkeit der digitalen Daten ab. Ein Mangel beim Abdruck führt zu einem ungenauen Ergebnis – egal, wie präzise die Fertigung ist.
Häufige Fehlinformationen
„Zirkon wirkt matt.“ Bei frühen monolithischen Zirkongenerationen war die Lichtdurchlässigkeit begrenzt. Mit heutigen transluzenteren Optionen und Verblendtechniken lässt sich ein natürliches Aussehen erreichen. Das Ergebnis hängt ebenso von Planung und Handwerk des Zahntechnikers ab wie vom Material.
„Zirkon bricht nicht.“ Die Bruchfestigkeit ist hoch, unzerbrechlich ist es aber nicht. Zähnepressen, Bisse auf harte Gegenstände und ein ungenauer Biss sind bei jedem Material ein Risiko.
„Zirkon hält ein Leben lang.“ Für keine Versorgung kann eine unbegrenzte Lebensdauer zugesagt werden. Die Haltbarkeit hängt von Mundhygiene, Zahnfleischgesundheit, Biss und Gewohnheiten ab.
Patienten mit Metallallergie
Dass Zirkon metallfrei ist, ist einer der Gründe für seine Wahl. Bei Patienten, die eine Metallunverträglichkeit angeben, besprechen wir dieses Thema bei der Untersuchung ausführlich.
Was über die Lebensdauer entscheidet
Ebenso wichtig wie das Material sind Randpassung und Zahnfleischgesundheit. Sammelt sich am Rand Plaque an, entsteht eine Zahnfleischentzündung, und mit der Zeit kann sich das Zahnfleisch zurückziehen. Deshalb beeinflussen die Reinigung der Zahnzwischenräume und regelmäßige Kontrollen die Lebensdauer der Versorgung direkt.
Häufig gestellte Fragen
Bei gut passendem Randabschluss und glatter Oberfläche ist die Gewebeverträglichkeit in der Regel gut; Probleme entstehen meist durch eine ungenaue Randpassung.
Eine genaue Dauer lässt sich nicht angeben. Entscheidend sind Pflege, Biss und Ihre Gewohnheiten.
Da es kein Metall enthält, ist eine metallbedingte graue Linie nicht zu erwarten; Zahnfleischrückgang kann jedoch auftreten.
Nein. Die Farbe wird vor der Versorgung festgelegt.
Mit einer geeigneten Generation und Verblendung kann es verwendet werden; Alternativen werden ebenfalls geprüft.
Eine Reparatur im Mund ist nur begrenzt möglich; meist ist eine Neuanfertigung erforderlich.
Lassen Sie uns nicht über das Material sprechen, sondern über Ihren Fall.
Lassen Sie uns anhand klinischer Kriterien bestimmen, welche Option zu Ihnen passt. Kontaktieren Sie uns für einen Termin; lassen Sie uns Ihren begründeten Behandlungsplan in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik erstellen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Materialwahl und Ergebnisse sind individuell verschieden; die Entscheidung erfolgt nach der zahnärztlichen Untersuchung.
Warum der digitale Abdruck bei Zirkonkronen wichtig ist: Passgenaue Versorgungen mit DijiDent in der Türkei
Von außen wird eine Krone nach Farbe und Form beurteilt. Was das Langzeitergebnis tatsächlich bestimmt, liegt jedoch an einer unsichtbaren Linie: dem Rand, an dem Krone und Zahn aufeinandertreffen. Schon eine Ungenauigkeit im Mikrometerbereich kann hier mit der Zeit Plaqueansammlungen, Zahnfleischentzündungen und dunkle Kronenränder begünstigen. Der Abdruck für die Zirkonkrone ist deshalb der kritischste Schritt der Behandlung. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul unterstützen wir diesen Schritt mit dem digitalen Abdruck.
Warum ist die Randpassung so wichtig?
Die Verbindungslinie zwischen Krone und Zahn ist ein möglicher Rückzugsort für Bakterien im Mund. Je enger und gleichmäßiger dieser Spalt ist, desto leichter lässt er sich reinigen. Wird er breiter, kommen Zahnbürste und Zahnseide nicht mehr heran, und es sammelt sich Plaque; das Zahnfleisch rötet sich, blutet und kann sich mit der Zeit zurückziehen. Ein großer Teil der dunklen Verfärbungen am Kronenrand ist ebenfalls eine Folge dieses Prozesses.
Was leistet der digitale Abdruck hier?
- Sofortige Kontrolle: Nach dem Scan wird die Randlinie am Bildschirm vergrößert geprüft. Ist ein Bereich unklar, wird er in derselben Sitzung erneut gescannt.
- Kein Verformungsrisiko: Eine Dehnung der Masse beim Herausnehmen oder Maßveränderungen beim Ausgießen des Gipsmodells spielen keine Rolle.
- Direkte Übergabe an die Fertigung: Die Daten gehen ohne Zwischenschritte an die Designsoftware und anschließend an die Fertigungseinheit.
- Erfassung des Bisses: Wie die Zähne aufeinandertreffen, wird digital erfasst; das hilft zu vermeiden, dass die Krone zu hoch ist.
Die Zahnfleischgrenze muss sichtbar sein
Für den digitalen Scan gilt eine Voraussetzung: Die Kamera erfasst nur, was sie sieht. Liegt der Kronenrand unter dem Zahnfleisch und blutet es dort, kann der Scan diese Grenze nicht lesen. Deshalb muss das Zahnfleisch vor dem Scan gesund sein, und bei Bedarf wird die Grenze vorübergehend freigelegt. Das ist der Grund, warum bei einer Zahnfleischentzündung nicht direkt mit der Krone begonnen wird: Zuerst wird die Grundlage geschaffen.
Die Besonderheit von Zirkon
Zirkon wird wegen seiner Stabilität und Lichtdurchlässigkeit geschätzt. Es wird aus Blöcken gefräst und anschließend gesintert. Dabei wird die vorhersehbare Schrumpfung des Materials einkalkuliert. Die Genauigkeit der digitalen Daten beeinflusst direkt, wie treffsicher diese Berechnung ist. Je sauberer die Daten, desto vorhersagbarer die Fertigung.
Einfluss auf die Anzahl der Sitzungen
Ein digitaler Workflow kann helfen, Korrekturschleifen bei der Anprobe zu verringern. Muss eine Versorgung wegen Passungsproblemen mehrfach ins Labor zurück, kostet das Zeit und ist für Patienten anstrengend. Realistisch betrachtet garantiert der digitale Abdruck jedoch keine Behandlung in einer Sitzung. Materialwahl, ästhetische Erwartungen und Laborschritte sind weitere Faktoren, die die Dauer bestimmen.
Die Zeit mit dem Provisorium
Bis die definitive Krone fertig ist, wird ein Provisorium getragen. Diese Phase ist nicht nur eine ästhetische Übergangslösung; das Provisorium erhält die Form des Zahnfleischs und verringert Empfindlichkeiten. Auch das Provisorium muss gut passen, denn ein schlecht sitzendes Provisorium kann das Zahnfleisch entzünden und so die Passung der definitiven Krone beeinträchtigen.
Zusätzliche Aufnahmen im sichtbaren Bereich
Bei Frontzähnen zählen nicht nur die Form, sondern auch Farbverläufe und Oberflächenstruktur. Deshalb werden zusätzlich zum digitalen Abdruck klinische Fotos und Farbaufnahmen angefertigt. Dass Scanner Farbinformationen erfassen können, hilft dem Labor; die endgültige Farbauswahl erfolgt jedoch durch den Zahnarzt.
Häufig gestellte Fragen
Die Genauigkeit des Abdrucks unterstützt die Passung; die Lebensdauer hängt jedoch von vielen Faktoren wie Mundpflege, Bissbeziehung und Zähnepressen ab.
Eine ungenaue Randpassung kann einer der Faktoren sein; auch Zahnfleischrückgang und das darunterliegende Material spielen eine Rolle. Eine Untersuchung ist nötig.
In vielen Fällen wird es bevorzugt; je nach Biss, Zähnepressen und ästhetischen Erwartungen können jedoch andere Materialien geeignet sein.
Es wird empfohlen, zuerst die Zahnfleischgesundheit herzustellen. Andernfalls werden sowohl der Abdruck als auch das Langzeitergebnis beeinträchtigt.
Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Nach der Planung wird Ihnen die voraussichtliche Anzahl der Sitzungen mitgeteilt.
Die Passung Ihrer Krone wird im ersten Schritt bestimmt.
Wenn Sie eine Restauration aus Zirkon oder Keramik planen, gestalten wir den Ablauf mit digitalen Aufzeichnungen. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie uns in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik einen Plan erstellen, der auch Ihre Zahnfleischgesundheit berücksichtigt.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Material und Methode legt Ihr Zahnarzt nach der klinischen Untersuchung fest.



