Intraoralscanner

Die meisten Patienten wissen nicht, was nach dem Abdruck mit ihrem Mund passiert. Dabei hängt die Passung Ihrer Krone oder Prothese nicht nur von der Zeit in der Praxis ab, sondern auch von den Arbeitsschritten im Labor. Die Kommunikation mit dem Dentallabor hat sich mit dem digitalen Workflow grundlegend verändert. In der DijiDent Zahnklinik in Istanbul gestalten wir diesen Prozess transparent und erklären unseren Patienten, wie ihre Zähne hergestellt werden.

Wie lief es früher ab?

Beim herkömmlichen Verfahren wurde der Abdruck physisch ins Labor gebracht. Dabei gab es mehrere Risikopunkte: Beschädigungen beim Transport, Maßabweichungen beim Ausgießen mit Gips, ein zerbrochenes Modell und die Transportzeit. Außerdem mussten die Wünsche des Zahnarztes über ein schriftliches Formular übermittelt werden; Unklarheiten wurden telefonisch geklärt.

Wie funktioniert der digitale Workflow?

  • Sofortige Übermittlung: Nach dem Scan geht die Datei innerhalb von Sekunden ans Labor. Versandzeiten entfallen.
  • Zusätzliche Informationen: Farbaufnahmen, klinische Fotos und Notizen des Zahnarztes werden mit derselben Datei geschickt.
  • Designfreigabe: Das Labor sendet sein Design an den Zahnarzt; ohne Freigabe wird nicht produziert.
  • Fertigung: Das freigegebene Design wird gefräst oder im 3D-Druck hergestellt.
  • Archiv: Da die Daten gespeichert werden, können sie bei einer späteren Erneuerung wiederverwendet werden.

Warum ist die Freigabe wichtig?

Die Prüfung des digitalen Designs durch den Zahnarzt ist der Qualitätskontrollpunkt des Prozesses. Kronenrand, Stärke, Beziehung zu den Nachbarzähnen und Bisskontakte werden in dieser Phase beurteilt. Wird ein Problem vor der Fertigung erkannt, lässt es sich leicht korrigieren; wird es erst danach bemerkt, beginnt der Prozess von vorn. Deshalb überspringen wir die Freigabe nicht.

Fertigungsverfahren

Ein digitales Design wird auf zwei grundlegenden Wegen zum physischen Objekt. Beim Fräsen wird die gewünschte Form aus vorgefertigten Blöcken herausgeschnitten; das ist bei Zirkon- und Keramikversorgungen verbreitet. Beim 3D-Druck wird das Material Schicht für Schicht aufgebaut; so lassen sich Provisorien, Modelle und Bohrschablonen herstellen. Welches Verfahren genutzt wird, hängt von der Art der Versorgung und dem gewählten Material ab.

Wovon hängt die Fertigungszeit ab?

Die häufige Frage „Warum dauert es so lange?“ hat mehrere Antworten. Der Umfang der Versorgung ist der wichtigste Faktor: Eine einzelne Krone und eine Versorgung des ganzen Kiefers lassen sich nicht in derselben Zeit herstellen. Auch das Material spielt eine Rolle; manche Keramikarbeiten erfordern eine Schichttechnik und mehrere Brennvorgänge. Im sichtbaren Bereich kostet es zusätzliche Zeit, Farbe und Oberflächenstruktur zu erzielen. Zudem können Anpassungen bei der Anprobe den Prozess verlängern – für die Behandlungsqualität ist dieser Schritt jedoch notwendig.

Wie wird die Farbe angepasst?

Die Farbe ist eines der schwierigsten Themen im digitalen Workflow. Die Farbe auf dem Bildschirm und die Farbwahrnehmung im Mund können je nach Lichtverhältnissen voneinander abweichen. Deshalb werden neben den digitalen Daten auch eine klinische Farbbestimmung und Fotos genutzt. Im sichtbaren Bereich erfolgt bei Bedarf bei der Anprobe eine zusätzliche Farbbeurteilung. Das ist keine Verzögerung, sondern ein notwendiger Schritt für ein natürliches Ergebnis.

Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker

Die Qualität einer Versorgung ist das gemeinsame Produkt zweier Fachgebiete. Der Zahnarzt kennt die Bedingungen im Mund, die Erwartungen des Patienten und die Bissverhältnisse; der Zahntechniker kennt das Verhalten des Materials und die Grenzen der Fertigung. Im digitalen Umfeld treffen beide Kenntnisse in derselben Datei zusammen. Dass sich im Design gegenseitig Notizen hinterlassen lassen, verringert den Informationsverlust des herkömmlichen Verfahrens erheblich.

Was bedeutet das für Patienten?

Der digitale Workflow macht den Ablauf vorhersagbarer. Das Risiko, dass Ihr Abdruck verloren geht oder beschädigt wird, sinkt, unnötige Wiederholungstermine werden seltener, und Ihre Daten werden archiviert. Muss Ihre Krone Jahre später erneuert werden, kann das frühere Design als Referenz dienen.

Häufig gestellte Fragen

Design und Herstellung erfolgen im Dentallabor, mit dem die Klinik zusammenarbeitet. Informationen zum Ablauf erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt.

Die Weitergabe erfolgt zu Behandlungszwecken und im Rahmen der geltenden Gesetzgebung. Sie können ausführliche Informationen zum Ablauf anfordern.

Sie beschleunigt die Übertragungs- und Designphasen; die Gesamtdauer hängt jedoch vom Umfang der Restauration ab.

Nein. Eine Korrektur hinsichtlich Passung oder Ästhetik anzufordern, zeigt, dass die Qualitätskontrolle funktioniert.

In vielen Fällen ist das möglich. Sie können Ihren Zahnarzt bitten, Ihnen das Design zu zeigen.

Die Aufzeichnungen werden im Rahmen der geltenden Gesetzgebung archiviert und Ihnen auf Wunsch zur Verfügung gestellt.

Sie haben das Recht, jede Phase Ihrer Behandlung zu kennen.

Informieren Sie sich ausführlich über Ablauf, voraussichtliche Dauer und Phasen Ihrer geplanten Restauration. Kontaktieren Sie uns für einen Termin und lassen Sie sich den Prozess in der DijiDent Mund- und Zahngesundheitspoliklinik von Anfang bis Ende erklären.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Fertigungszeiten hängen von Fall und Material ab; die Planung erfolgt durch Ihren Zahnarzt.